Möbelfirst
Stellt Weichen für weiteres Wachstum

Möbelfirst Geschäftsführer Christoph Ritschel und Dennis Franken (v.l.).

Die Online-Plattform des Fachmöbelhandels Möbelfirst ist weiter auf Erfolgskurs. 2018 konnten die teilnehmenden Händler ihre Abverkäufe und Umsätze im Durchschnitt verdoppeln. Mehr als 100 Filialen mit einer Verkaufsfläche im Schnitt von 8.500 qm machen mit.

„Unsere Erfahrung ist, dass ein schneller und geräuscharmer Abverkauf für eine renditestarke Ausstellung immer wichtiger wird. Deshalb sind wir stolz, dass vor allem unsere Bestandshändler zu dem Wachstum 2018 beigetragen haben. Neue Händler verkaufen heute in der Regel in der ersten Woche Möbel, ohne Online-Shop, neue Mitarbeiter, Logistik oder Investitionen“, sagt Christoph Ritschel, Sprecher der Geschäftsführung.

Für die Führungsebenen in den Möbelhäusern wurden die Vorteile weiter ausgebaut. „Für den Einkauf war bei vielen Händlern von Beginn an klar, dass Ausstellungsstücke und Altware schnell abfließen müssen, um den Kunden vor Ort ein aktuelles Einkaufserlebnis zu präsentieren. Der Vertrieb war zu Beginn kritisch, da die Ware auch Bestandteil der Flächenkalkulation ist. Das ist jetzt klar getrennt und der Vertrieb profitiert von der Zusammenarbeit. Auf derselben Fläche werden Waren ohne hohe Abschriften verkauft. Das steigert den Umsatz und die Rendite in wettbewerbsintensiven Zeiten“, beschreibt Christoph Ritschel die Entwicklung.

Auch die technische Weiterentwicklung und 6-stellige Investitionen haben zu dem erfolgreichen Jahr 2018 beigetragen. Unabhängig von der Hausgröße oder der Warenwirtschaft der Händler verfügt Möbelfirst jetzt über ein bidirektionales Webportal, dass in beide Richtungen kommunizieren kann. „Wir sind damit in der Lage binnen Sekunden die Abverkaufsbestände unserer Händler Tausenden potenziellen Kunden in vier Ländern zugänglich zu machen“, so Dennis Franken Geschäftsführer Prozesse & Technik. Auch die Logistik wurde weiter ausgebaut. Als Dienstleister verpackt Möbelfirst größere Waren wie Sofas direkt beim Händler und kümmert sich um den Transport. „Unser Geschäft wird in der Logistik gewonnen, hier muss alles sitzen. Unsere Kunden kaufen Möbel im deutlich 4-stelligen EUR-Bereich “, betont Dennis Franken. Die Zahlen sprechen für zufriedenen Kunden: Die Retourenquote lag 2018 bei 2%.

Die Kooperationen mit Herstellern, Marken und Verbundgruppen wurden weiter ausgebaut. Diese machen das Datenhandling leichter. „Es ist ein langer Weg. Aber wir sind dabei und machen gemeinsam gute Fortschritte. Wir sind mit unserem täglich wachsenden Sortiment heute Deutschlands größter Online-Shop für Ausstellungsware im mittleren und exklusiven Preissegment. Wir werden unsere Position 2019 weiter ausbauen. Unternehmen aus anderen Branchen haben uns für Kooperationen angefragt. Wir prüfen aktuell, ob das vorteilhaft sein kann“, so Christoph Ritschel.

13 neue Filialen sind im Januar und Februar 2019 dazu gekommen (4x VME/Union, 3x EMV, 3x Alliance, 2x GfMTrend, 1x Garant Wohndesign). Mehr als 100.000 potenzielle Kunden sind jeden Monat auf der Suche nach Ausstellungsstücken auf den Webseiten von Möbelfirst. 2018 wurden weitere Absatzländer erfolgreich getestet. Der Exportanteil liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 15%.


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