MÖBELMARKT daily
Die Küche 2019: Hightech-Zentrale mit Seele

Volker Irle und Martina Sedlmaier informierten gestern über die Lage der Küchenbranche. Foto: Lehmann

Traditionell informiert die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auf der LivingKitchen über die aktuelle Lage der Küchenbranche. Im Part von AMK-Geschäftsführer Volker Irle ging es dabei gestern im Congress Centrum Nord zunächst über die aktuellen Trends und Tendenzen. Dafür hat die AMK im Vorfeld der Messe unter ihren Mitgliedern eine schriftliche Befragung durchgeführt. Ergebnis: Generell ist weiterhin Vielfalt angesagt. Das betreffe vor allem Maße und Farben, Anordnungen und Ausführungen. Dabei seien offene Küchen weiterhin beliebt. In Folge der Urbanisierung seien zudem Lösungen für kleinere Küchen gefragt. Im aktuellen Küchenmöbelangebot überwiege als Frontenoptik Mattlack – sowohl echter Mattlack als auch Lacklaminat. Hochglanzlack ist laut AMK auf dem Rückzug, während Holz, Echtholz-Furnier und auch Steinfurnier ihre Stellung ausbauen konnten. Bei den Farben seien dunkle Grautöne und auch Schwarz besonders auffällig auf dem Vormarsch.
Bei der Technik gehe es heute um Intuitivität – vor allem bei der Bedienung. Zudem würden immer mehr intelligente Lichtlösungen und Soundsysteme verbaut. Das Thema Energiesparen habe sich inzwischen am Markt durchgesetzt. Irle riet aufgrund der Fülle der Innovationen und Trends sich unbedingt Zeit zu nehmen, um die LivingKitchen zu besuchen.

Rahmenbedingungen bleiben positiv

Die Rahmenbedingungen für den Küchenverkauf bleiben grundsätzlich weiterhin positiv. Das Konsumklima startet auf hohem Niveau stabil in das neue Jahr, wie Martina Sedlmaier von der GfK gestern ausführte. Zudem sei die Anschaffungsneigung auch aufgrund der guten Arbeitsmarktlage exzellent. Dennoch registrierte auch die GfK für die Monate Januar bis September 2018 sinkende Handelsumsätze. Die Verkaufsmenge ging im Berichtszeitraum um 9,3% zurück, der Verkaufsumsatz um 6,0%. Positiv hob Sedlmaier hingegen hervor, das der Auftragswert um 3,6% gestiegen ist, was für einen höherwertigeren Verkauf spreche. Im Berichtszeitraum lag der Auftragswert bei 7.100 Euro und damit 200 Euro über dem vergleichbaren Zeitraum 2017.


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