Möbelmessen in Fernost
Guangzhou wird der Gewinner sein

Foto: Merkel

Am vergangenen Montag, den 12. März, endete mit der indonesischen Möbelmesse IFEX in Jakarta das letzte große Branchen-Event dieses Frühjahrs. In Jakarta präsentierten sich auf 60.000 qm Ausstellungsfläche 460 Aussteller (Vorjahr 425). Das vorgegebene Ziel von 12.000 Besuchern konnte nicht ganz erreicht werden. Nach vorläufigen Schätzungen fanden rund 11.000 Interessenten aus deutlich über 100 Ländern den Weg auf die Messe in Jakarta. Auch wenn die Erwartungen an die Besucherzahlen nicht ganz erfüllt werden konnten, berichteten die Aussteller immer wieder von guten bis sehr guten Geschäften. Auffällig war die Zunahme des Angebots von Rattanmöbeln. Ebenfallls zugelegt hat der Anteil von Möbeln aus recycelten Materialien.

Auch wenn von den meisten Veranstaltungen noch keine verlässlichen Zahlen vorliegen, dürfte die Besucherfrequenz aus Europa unter der des Vorjahres gelegen haben. Grund hierfür dürfte weniger das nachlassende Interesse an Möbeln made in Asia gewesen sein. Viele europäische Einkäufer kritisierten das diesjährige Termin-Chaos. Die Messen in Vietnam, Malaysia, Singapur und Indonesien fanden fast zeitgleich statt. Gleichzeitig entstand eine zu große Lücke zum Must-Event in Guangzhou (Beginn am 18. März). Hinzu kommt, dass nahezu parallel die Messe in Posen stattfand. Profitieren dürfte von dieser Entwicklung die China International Furniture Fair (CIFF) in Guangzhou. Auch in Deutschland gibt es Einkäufer, die in diesem Frühjahr ausschließlich die CIFF besuchen.

Im kommenden Jahr wird sich zumindest das terminliche Problem etwas entspannen. Vietnam beginnt dann am 6. März, die MIFF in Kuala Lumpur am 8. März. Am 9. März folgt Singapur und am 11. März die IFEX in Jakarta.


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