Möbelrunde OWL
Ministerpräsident Laschet lobt Möbler in OWL

Ministerpräsident Armin Laschet machte den anwesenden Unternehmern Hoffnung auf bessere politische Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Fotos: Schwarze

Die traditionelle Möbelrunde OWL ging heute im Hettich Forum in Kirchlengern in ihre Nächste Runde. Zum traditionellen Treffpunkt der Entscheider aus der ostwestfälischen Möbel- und Zulieferindustrie war in diesem Jahr der neue NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gekommen, um die Grundzüge seiner Wirtschaftspolitik vorzustellen. Laschets schwarz-gelbe Regierung löste die lange Jahre amtierende rot-grüne Regierung von Hannelore Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW ab und hat sich vor allem die Stärkung der heimischen Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben.

Und mit den Themen Bürokratieabbau, Stärkung der digitalen und Verkehrsinfrastruktur sowie Förderung der dualen Ausbildung sprach Armin Laschet nicht nur den Anwesenden Unternehmern aus der Seele, sondern natürlich auch den Gastgebern Dr. Andreas Hettich (Hettich Unternehmensgruppe) und Dr. Lukas Heumann, die genau diese Punkte schon seit Jahren von den politisch Verantwortlichen einfordern. Gleichzeitig lobte der Ministerpräsident die Region OWL und die Unternehmer, die nie viel von der Landesregierung forderten, schon gar leine Subventionen wie andere Regionen im Strukturwandel. Der einzigen wirklichen Forderung aus OWL, nämlich der nach den passenden politischen Rahmenbedingungen, um erfolgreich wirtschaften zu können, wolle er mit seiner Landesregierung dagegen gerne nachkommen.

Im Anschluss an Laschets engagierten Vortrag diskutierten unter anderem Jana Schönfeld (Hettich Unternehmensgruppe) und Dr. Lars M. Bopf (Nobilia Werke) mit HDH/VDM Hauptgeschäftsführer Jan Kurth über den demographischen Wandel, den Fachkräftemangel und die Digitalisierung - und darüber, wie die Möbelindustrie diese Herausforderungen meistern könne. Klar wurde dabei auch in der Diskussion mit den Anwesenden Gästen aus der Möbelindustrie, dass die Unternehmen und die Möbelbranche als Ganzes viel tun müssten, wenn sie in Wettbewerb um die besten Mitarbeiter gegen andere, vermeintlich attraktivere Branchen bestehen wollen.

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