MZE und FHR
Verbundgruppen schließen strategische Partnerschaft

(v.l.) Sabine Theisohn, Geschäftsführerin bei FHR, Ann-Kathrin Schmidt, Geschäftsführerin bei FHR, Helmut Stauner, Prokurist und Vertriebsleiter bei MZE, und Oliver Aster, Bereichsleiter Raumdesign bei MZE. Foto: MZE / FHR

Neufahrn / Harthausen. Die beiden Verbundgruppen Möbel-Zentral-Einkauf (MZE) und Fachhandelsring (FHR) haben eine strategische Zusammenarbeit geschlossen. Ziel der Kooperation sei es, die Kompetenzen beider Verbundgruppen gezielt miteinander zu verbinden und den Mitgliedsbetrieben zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, ohne die Eigenständigkeit der beiden Organisationen zu verändern.

Beide Verbundgruppen führen ihre Einkaufs-, Dienstleistungs- und Serviceangebote auch künftig eigenständig weiter. Die Zusammenarbeit soll laut den beiden Unternehmen dort ansetzen, wo sie den Mitgliedsbetrieben einen konkreten Mehrwert bietet: durch den Zugang zu ergänzenden Kompetenzen, zusätzlichen Netzwerken und neuen Geschäftsmöglichkeiten.

Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation ist die freiwillige Doppelmitgliedschaft. FHR-Mitglieder können zusätzlich die Leistungen der MZE nutzen, ebenso haben MZE-Partner die Möglichkeit, Mitglied im FHR zu werden. So erhalten beide Seiten Zugang zu den jeweiligen Leistungswelten der anderen Verbundgruppe und können ihr Angebot gezielt erweitern, ohne ihre bestehende Mitgliedschaft oder unternehmerische Ausrichtung aufzugeben.

Die Verbundgruppen wollen im Rahmen der Kooperation ihre fachlichen Schwerpunkte ergänzen: Während der FHR seine Kompetenz in den Bereichen Boden, Wand, Fenster, Sonnenschutz, textile Raumgestaltung und Raumakustik einbringt, erweitert MZE das Spektrum insbesondere um die Bereiche Möbel, Polster und Küchen. Darüber hinaus verfüge MZE ebenfalls über eine starke Basis im Raumausstattungssegment, sodass beide Verbundgruppen ihre jeweiligen Stärken in der ganzheitlichen Wohnraumgestaltung einbringen wollen.

Die Partnerschaft versteht sich laut MZE und FHR als strategische Antwort auf die Veränderungen im Markt. Sie soll zeigen, wie mittelständische Verbundgruppen ihre jeweiligen Kompetenzen gezielt miteinander vernetzen können, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. 

Helmut Stauner, Prokurist und Vertriebsleiter bei MZE, sagt: „Unsere Zusammenarbeit basiert auf einem einfachen Grundgedanken: Eigenständigkeit bewahren und gemeinsam stärker werden. Beide Verbundgruppen behalten ihre Identität und ihre jeweiligen Schwerpunkte. Gleichzeitig eröffnen wir unseren Partnerbetrieben den Zugang zu zusätzlichen Leistungen, Sortimenten, Netzwerken und Know-how. Davon profitieren letztlich die Unternehmen ebenso wie ihre Kunden.“

Ann-Kathrin Schmidt, Geschäftsführerin des Fachhandelsrings, ergänzt: „Der Mittelstand war schon immer dann besonders erfolgreich, wenn Unternehmen ihr Wissen geteilt und sich gegenseitig gestärkt haben. Genau diesen Gedanken führen wir mit unserer Partnerschaft fort. FHR und MZE bleiben eigenständige Verbundgruppen mit ihren jeweiligen Stärken. Gleichzeitig schaffen wir für unsere Mitgliedsbetriebe die Möglichkeit, von den Kompetenzen beider Organisationen zu profitieren. So entstehen neue Perspektiven für eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensentwicklung.“


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