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100% Handmade 100% Individualität 100% Qualität

Ponsel ist in Oberfranken daheim und in der Polsterwelt zuhause

MM: Ponsel setzt auf „100% Handmade“ am heimischen Produktionsstandort im oberfränkischen Weidhausen. Wodurch differenzieren Sie sich genau im Markt?

Detlef Otto: Mit Stolz können wir sagen, dass wir einer der größten Produzenten sind, die noch vollstufig mit einem sehr engagierten Team in Oberfranken produzieren. In den letzten fünf Jahren ist es uns gelungen, uns breit im Handel aufzustellen. Mit unserem Produktmix schaffen wir es, das romantische „Chalet“ im Markt zu etablieren und sind mit „Venturo“, unserer modernen Kollektion, ebenfalls sehr erfolgreich. Die prompte Umsetzung von „Exklusivmodellen“ schätzt der Handel sehr. Nur durch unsere Eigenproduktion können wir stets unkompliziert, flexibel und leistungsfähig reagieren. Schnelle Lieferzeiten, Sonderanfertigungen, individuelle Stoff-/Lederkombinationen und vor allem hohe Qualität kommen sehr gut in unserem Händlernetzwerk an. Das Ergebnis ist u. a. unsere niedrige Reklamationsquote.

MM: Individualität gehört zu den Stärken von Ponsel. Dies zeigt sich unter anderem an dem individuellen Planungssystem aus der „Venturo“-Kollektion. Welche Möglichkeiten bietet das System dem Kunden? 

Ott: Bei verschiedenen Ponsel-Produktfamilien steht eine extrem individuelle und planbare Wohnraumlösung dem Kunden ohne Aufpreis zur Verfügung. Am Modellbeispiel „System 10“ hat man die Wahl, sein Sofa in 10-cm-Schritten maßzuschneidern. Einen Dreisitzer gibt es dann in drei Breiten, zwei Rückenhöhen, drei Sitzhöhen und mit sechs verschiedenen Armteilvarianten. Zusammen mit den variablen Sitztiefen von 50 cm für kleinere Personen oder Leute, die gerne gerade sitzen, können wir bis zu einer Sitztiefe von 61 cm anbieten. Unabhängig von der großen Stoff- und Lederauswahl  entstehen unzählig viele Möglichkeiten. 

Zur Hausmesse 2016 werden wir dieses attraktive Planungssystem auch im „Chalet“-Bereich neu vorstellen.

MM: Wie tickt denn der Markt aktuell? Was wird besonders nachgefragt und auf welche Kundenwünsche müssen Sie sich einstellen? Sind da Trends erkennbar?

Ott: Der Markt „tickt“ wie schon immer schwierig und ist hart umkämpft. Der persönliche und vertrauensvolle Draht zu unseren Partnern ist die wesentliche Basis unseres Ponsel-Erfolges. 

Um die wichtigsten Kundenwünsche zu erfüllen, verarbeiten wir ausschließlich hochwertige, anerkannte und geprüfte Grundmaterialien. So entsteht mit Individualität und hoher Qualität ein Wohlfühlaspekt für unsere Polstermöbel. 

Wir unterscheiden ganz klar in zwei verschiedene Zielgruppen: Das urbane, kleine Wohnumfeld und das moderne, großzügige Wohnen. Bei den Endkunden gibt es den Trend zu kleineren Garnituren. Aber auch hier kommt es natürlich auf die Zielgruppe an. Riesenwohnlandschaften sind auf jeden Fall noch im Trend, aber nicht jeder hat den Platz dafür. 

MM: Die Hausmesse ist ein wichtiger Termin für Sie. Worauf dürfen sich Ihre Kunden freuen? 

Sabine Faber: Zuallererst auf ein hochmotiviertes Ponsel-Team sowie auf die bekannte herzliche, familiäre Atmosphäre in unseren neu gestalteten Ausstellungsräumen. 

Sabine Faber und Detlef Ott: „Durch unsere Eigenproduktion können wir stets unkompliziert, flexibel und leistungsfähig reagieren.“

Ott: Die Hausmesse ist wirklich die wichtigste Messe für uns. Hier gilt es Neuheiten zu präsentieren und die Einkäufer „auf den ersten Blick“ zu überzeugen. Innovative Funktionen werden wir vorstellen – hier haben wir im Vorfeld schon positive Meinungen erhalten – mehr wird noch nicht verraten. 

Der Handel kann sich zudem auf einige neue, florale Dessins freuen. Damit wollen wir dem Händler aus seiner Uninformiertheit helfen, um mit dem einen oder anderen Highlight den Einheitsbrei zu bekämpfen. 

Außerdem haben wir neu ein naturbelassenes Anilin-Leder im Programm. Das passt zur Philosophie unseres Unternehmens.

MM: Im kommenden Jahr feiert Ponsel sein 90-jähriges Firmenjubiläum. Wird es da ein besonderes Jubiläumsmodell geben? 

Faber: Momentan stöbern wir noch in der Geschichte und sammeln Ideen. Es wird sicher ein spezielles Modell für das Jubiläum 2017 geben. Die passende Plattform für das „90 Jahre Limited Edition Modell“ wird unsere neu gestaltete IMM-Präsentation in Köln sein. Es bleibt spannend. 

MM: Die Themen Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit haben für Ponsel oberste Priorität. Wie äußert sich das konkret? 

Faber: Seit Generationen setzen wir auf unsere Erfahrungen im Polsterhandwerk – seither halten wir nicht nur das Versprechen „Made in Germany“, sondern legen großen Wert darauf, die Anforderungen für das „Goldene M“ und den „Blauen Engel“ zu erfüllen. Ponsel war zudem einer der Ersten, die mit dem DGM-Emissionslabel der Klasse A ausgezeichnet wurden. 

Unter Nachhaltigkeit verstehen wir unter anderem, dass wir die geprüften Materialien, wie Schäume, Gestelle und Federkerne, zu 90% aus unserer Umgebung beziehen. 

Mein Mann und ich haben uns zu unserem angestammten Standort bekannt und werden weiter in Innovationen und den Erhalt der Arbeitsplätze unseres Ponsel-Teams investieren und legen alle Kraft in die Prozessoptimierung für Ponsel 2025. 

MM: Vielen Dank für Ihre Ausführungen und weiterhin viel Erfolg!  hoe

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