Next125
Neuer Creative Maker an Bord

Foto: Next125

Herrieden. Die Premiummarke Next125 des Küchenmöbelherstellers Schüller hat ihren neuen Creative Maker präsentiert: Der indische Architekt und Bildhauer Ankon Mitra (Foto) soll mit seiner Expertise neue kreative Perspektiven eröffnen. 

Mit der präzisen Faltung von Materialien, wie Aluminium, Holz, Kupfer oder Papier zu vielschichtigen und emotionalen Figuren prägt Ankon Mitra den Begriff „Oritecture“ – die kreative Kombination von Origami und Architektur. Als Absolvent des Bartlett, University College London, hat er sich international einen Namen als Pionier der Falttechnik gemacht. Er wurde 2018 mit der All-India Gold Medal for Sculpture und 2020 mit dem Lexus Design Award for Craft Design ausgezeichnet. Mit seiner Idee „Oritecture“ teilt er seine Vision eines Universums, das sich aus Faltvorgängen bildet und wieder auflöst. Zuletzt stellte Mitra 2025 auf der Cheongju Craft Biennale in Südkorea aus und war 2024 Hauptkünstler der Indian Ocean Craft Triennial in Perth.

Während Next125 laut eigener Aussage für klare Linien, kubische Formen und funktionale Eleganz steht, ergründet der indische Architekt mit seinen dynamischen Werken weitere Dimensionen von Form und Material. „Als Premiummarke möchten wir uns stetig weiterentwickeln und neuen Reizen aussetzen – Ankon Mitras Verständnis und Interpretation von Architektur fordert unsere Designprinzipien heraus und inspiriert auch unter internationalen Gesichtspunkten neue Wege bei Design und Inszenierung zu gehen“, sagt Geschäftsführer Markus Schüller.

Für Next125 hat Mitra die Installation „UN:FOLD“ entwickelt, die seine Idee von „Oritecture“ facettenreich erscheinen lässt. Aus gefaltetem Aluminium ist ein runder, dreidimensionaler Körper entstanden, der mit verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven spielt. Die Faltungen geben dem 8 m x 8 m großen Rundbau etwas Lebendiges. In den einzelnen Aluminiumelementen reflektiert das einfallende Licht. An der höchsten Stelle vier Meter messend, entsteht durch die verschiedenen Höhen der Installation eine visuelle Dynamik. Die abflachende Struktur der Konstruktion soll ihr einen fließenden Charakter verleihen. Ankon Mitras Werk will den Moment der Transformation einfangen und zeigen, wie starre Materialien zu lebendigen Strukturen geformt werden können. 

Interessierte finden das Werk vom 20. bis 26. April im Superstudio in der Mitte von Mailand. Dort, in der Via Tortona 24 ist die Installation Teil der Milan Design Week.


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