Ninka
Fokus auf Photovoltaik

Ninka-Geschäftsführer Klaus Henning Wulf (l.) und der Leiter Materialwirtschaft Volker Brüggemann inmitten der PV-Module. Foto: Ninkaplast

Nachhaltigkeit und Kohlendioxid-Minimierung sind auch für die Ninkaplast GmbH gelebte unternehmerische Verantwortung. Nachdem 2020 im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit der umfangreichen Investition in drei neue, deutlich energieeffizientere Spritzgussanlagen weitere Schritte zu einem signifikant verminderten CO2-Fußabdruck gegangen wurden, folgt nun die Inbetriebnahme von 302 gekoppelten Photovoltaik-Modulen mit einer Gesamtleistung von 99.660 Watt.

Die Flachdach-Anlage auf der an der Bundesstraße 239 gelegenen Industriehalle ist, wie heute üblich, in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Jedes der 302 einzelnen PV-Module hat eine Leistung von 330 Watt. Bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung können rund 80.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit werden jährlich etwa 32 t Kohlendioxid eingespart.

Über zwei 40 kW-Wechselrichter fließt der eigenerzeugte Strom in das Unternehmen und substituiert Teile der Fremdeinspeisung. Am Wochenende hingegen, wenn bei Ninka weitgehende Produktions- und damit Verbrauchsruhe herrscht, wird der von der PV-Anlage erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Geschäftsführer Klaus Henning Wulf zu dieser 70.000 Euro-Investition: „Wir sind schon ein wenig stolz und sehen uns auf dem richtigen Weg mit Blick auf die langfristig angestrebte Klimaneutralität. Kaum einleuchtend ist allerdings, dass wir – wie andere, nicht-private PV-Stromerzeuger auch – für unsere eigenerzeugte erneuerbare Energie zusätzlich noch EEG-Umlage zu zahlen haben.“


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