Nobia
Schwieriges viertes Quartal

Kristoffer Ljungfelt, Präsident & CEO von Nobia. Foto: Nobia

Stockholm (Schweden). Der schwedische Küchenhersteller Nobia hat im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von umgerechnet 131,6 Mio. Euro (1,4 Mrd. SEK) erwirtschaftet. Das entspricht einem leichten organischen Wachstum von 3%. Der Gewinn nach Steuern für das Gesamtgeschäft belief sich auf -103,8 Mio. Euro (-1,1 Mrd. SEK).

Das Betriebsergebnis belief sich auf -4,7 Mio. Euro (-50 Mio. SEK), während das bereinigte Betriebsergebnis auf 6,8 Mio. Euro (72 Mio. SEK) anstieg.  Die bereinigte Bruttomarge stieg auf 37,3% nach 36,9% im Vorjahr. Die Vergleichbarkeit beeinträchtigende Posten beliefen sich auf -11,5 Mio. Euro (-122 Mio. SEK) und standen laut Nobia in erster Linie im Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen infolge der Veräußerung des britischen Geschäftsbereichs. Der operative Cashflow für das Gesamtgeschäft sank auf -9,5 Mio. Euro (-101 Mio. SEK).

Um die Umwandlung in ein schlankes Unternehmen weiter zu beschleunigen und die bestmöglichen Voraussetzungen für ein profitables Wachstum zu schaffen, hat das Unternehmen im Januar zentrale Veränderungen verkündet. Nobia hat in diesem Rahmen eine geschärfte strategische Ausrichtung mit Hauptfokus auf die nordischen Kernmärkte durch die Veräußerung der Region Großbritannien bekannt gegeben. Die Veräußerung der britischen Aktivitäten bedeutet, dass die Region Großbritannien im Jahresabschluss für das vierte Quartal als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte neu klassifiziert wurde. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2026 erwartet.

Parallel dazu hat der Konzern eine vollständig garantierte Bezugsrechtsemission in Höhe von 141 Mio. Euro (1,5 Mrd. SEK) angekündigt, die im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll, sowie Änderungen und Verlängerungen bestehender Kreditfazilitäten mit bestehenden Kreditgebern und die Einführung einer Kostensenkungsinitiative beschlossen.

Kristoffer Ljungfelt, Präsident und CEO von Nobia, sagt: „Die Konzentration auf die nordischen Länder ist ein logischer Schritt. Nobia verfügt hier über starke Marken mit klaren Marktpositionen, strukturell höheren Margen und einer Produktionspräsenz, die durch den Nobia Park verankert ist. Wir sind zuversichtlich, dass diese verstärkte Fokussierung unsere Wettbewerbsposition stärken und langfristig eine nachhaltige Wertschöpfung unterstützen wird.“


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