Nobilia
Wachstum 2019 und Vertrauen in die LivingKitchen 2021

Die Nobilia-Geschäftsführung (v. l.): Michael Klein, Dr. Oliver Streit, Dr. Lars Bopf und Frank Kramer. Foto: Scheibner

Heute hat Nobilia die Bilanz des Geschäftsjahres 2019 vorgestellt. Der Rückblick fällt auf „ein insgesamt zufriedenstellendes Jahr 2019“, so der Vorstand der Geschäftsführung Dr. Lars Bopf.

Trotz kunjunktureller Eintrübung und wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund des Brexits und des Konflikts zwischen den USA und China profitierte die Küchenmöbelindustrie z B. von zunehmenden Investitionen in Wohnimmobilien wie auch von der schwächelnden Automobilbranche. Nobilia hat insbesondere im Auslandsgeschäft zugelegt, konnte in fast allen Exportmärkten Zuwächse realisieren und entsprechend Marktanteile gewinnen.

Neue Wachstumsfelder wurden in Sortimentserweiterungen erschlossen, etwa im Bad- und Wohnbereich. Hierfür wurden auf der Hausmesse neue Produkte vorgestellt. Auch die Produktionsstandorte sind gewachsen: An den neuen Produktionsstandorten „Am  Hüttenbrink“ in Gütersloh (Werk III) und in Saarlouis (Werk V) sind mittlerweile die wesentlichen Gebäudeteile fertiggestellt. Im laufenden Jahr kann die Industrialisierung beider Werke beginnen.

„So aufgestellt, blicken wir optimistisch nach vorn. Strategisch setzen wir weiter auf Wachstum und Internationalisierung mit dem Ziel, Nobilia noch zukunftssicherer auszurichten“, äußert sich Bopf optimistisch.

Geschäftsverlauf 2019

Der Gesamtumsatz stieg 2019 um 60,3 Mio. Euro auf rund 1,3 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 4,9% gegenüber dem Umsatz im Vorjahr und liegt deutlich über der Branchenentwicklung. Insbesondere das Geschäft mit Holzprodukten verantwortete dieses Wachstum. Es markierte mit über 7,5 Mio. Schränken und mehr als 1,7 Mio. Arbeitsplatten einen neuen Rekord. Die Jahresleistung belief sich auf 753.000 Kommissionen für Küchen.

Im Binnenmarkt

Im Inland erreichte Nobilia ein Wachstum von 0,7% und einen Umsatz von 646,7 Mio. Euro - 4,7 Mio. Euro mehr als 2018. Die Vertriebswege über Einrichtungshäuser und Küchenspezialisten erwirtschafteten mit rund 85% das Gros des Inlandsumsatzes. Dabei wuchs 2019 vorrangig der Vertriebskanal der Küchenspezialisten (42% der Umsatzanteile), wohingegen der Vertriebskanal SB/Discount keine Zuwächse verzeichnete.

Im Außenhandel

Der Außenhandel legte um 9,5% zu. Der Exportumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 55,6 Mio. auf rund 641 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019. Damit erreicht die Exportquote einen neuen Spitzenwert von 49,8%, was den Branchenschnitt von 41,9% wiederum deutlich übertrifft. Besondere Wachstumsraten hat dabei der europäische Markt erzielt, z. B. Frankreich oder Spanien, außerdem weiter entfernte Märkte wie Saudi-Arabien oder China. Letzteres nimmt Platz 5 der Top-Lieferländer ein.

Die Unternehmensgruppe Nobilia

Die Unternehmensgruppe Nobilia wuchs nominal um 5,1% und erzielte einen Umsatz von rund 1,45 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von circa 70 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Für die Ermittlung des Gruppenumsatzes wurden die Innenumsätze eliminiert (konsolidiert) und die Beteiligungsverhältnisse berücksichtigt (quotisiert). Bei der Franchise-Organisation sind nur die Franchisegebühren, nicht aber deren Verkaufserlöse in die Ermittlung eingeflossen.

Vertrauen in die „LivingKitchen“

Dr. Oliver Streit unterstrich die große Bedeutung einer inländischen Küchenleitmesse, weshalb Nobilia auch „mit großer Freude“ gegenüber der Koelnmesse die Teilnahme an der „LivingKitchen“ für 2021 zugesagt habe.


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