Paidi
Engagement für den Klimaschutz

Vom Baby- bis ins Jugendzimmer bietet Paidi mit dem Programm „Oscar“ vielfältige Funktionsmöbel. Foto: Paidi/Abb.: DGM

Paidi bleibt „Klimaneutraler Möbelhersteller“. Zum fünften Mal hat das Unternehmen aus Hafenlohr im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart jetzt seine CO2-Emissionen analysiert und durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten kompensiert. Paidi ist einer von rund 28 Teilnehmern des Klimapakts für die Möbelindustrie. „Mit ausgezeichneter Kinderzimmereinrichtung unterstreicht Paidi schon lange sein Verantwortungsbewusstsein für den Nachwuchs. Damit sich unsere Kinder und Kindeskinder aber auch an einer vielfältigen Flora und Fauna erfreuen können, ist jede Maßnahme für den Klimaschutz heute schon eine wichtige Investition in die Zukunft“, sagt Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).

Im Jahr 2016 hat die DGM den Klimapakt für die Möbelindustrie ins Leben gerufen, um gemeinschaftlich an den Klimazielen der Vereinten Nationen (UN) mitzuarbeiten und „um als wichtiger deutscher Industriezweig ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen“, so Winning. Paidi gehöre dabei zu den Unternehmen, die diesen Weg (fast) von Anfang an mitgegangen sind – und zwar direkt auf der höchsten Stufe als „Klimaneutraler Hersteller“.

„Seit fünf Jahren sind wir als erster Kindermöbelhersteller klimaneutral – darauf sind wir besonders stolz. Jeden Tag befassen wir uns aufs Neue mit dem Wohl der Kinder. Deshalb fühlen wir uns dazu verpflichtet, so schonend wie möglich mit den Ressourcen umzugehen und alle direkten und indirekten Emissionen zu kompensieren“, so Paidi-Geschäftsführer Roland Mayer.

Zum Hintergrund: Die Teilnehmer des Klimapakts verpflichten sich, ihre CO2-Emissionen zu analysieren und bilanzieren. Das allein stellt einen Beitrag zum Klimaschutz dar, denn Einsparpotenziale werden aufgedeckt. Noch größer ist der Beitrag allerdings, wenn Unternehmen ihre Emissionen nicht nur bilanzieren und reduzieren, sondern darüber hinaus auch alle unvermeidbaren CO2-Emissionen kompensieren, also durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten ausgleichen. Eine Tonne CO2 entspricht dabei einem Zertifikat, das in der Regel zwischen drei und 30 Euro kostet. So erhielten unter anderem ein Projekt zur Waldaufforstung in Uruguay, ein Wasserkraftwerk in Uganda und ein Solarprojekt in Indien Unterstützung aus Hafenlohr.

Jochen Winning erklärt: „In Summe hat Paidi ein klimapositives Ergebnis für 2020 erreicht und bereits jetzt in Klimaschutzzertifikate investiert, welche die CO2-Bilanz des Unternehmens auch in den kommenden Jahren mehr als nur ausgleichen werden.“ Als Anerkennung seines Engagements erhalte der Möbelbauer das DGM-Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“.


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