Pino Küchen
Verkauf an Investorengruppe unter Beteiligung von Nobilia

Foto: Archiv

Aufatmen bei den Beschäftigten von Pino Küchen in Coswig. Im Zuge einer übertragenden Sanierung hat Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann den Geschäftsbetrieb und die Markenrechte von der Alno-Tochter rückwirkend zum 1. Oktober an eine Investorengruppe unter der Beteiligung des Küchenmöbelherstellers Nobilia verkauft. Über Vertragsdetails haben die Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Sobald diese den Erwerb genehmigen, wird der Kaufvertrag wirksam.

„Ich freue mich sehr, dass wir einen starken und idealen Partner für Pno gefunden haben und dabei alle Arbeitsplätze erhalten konnten. Damit bieten sich für die engagierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Perspektiven“, sagt Hörmann. Die Investorengruppe übernimmt rückwirkend alle 229 Pino-Mitarbeiter sowie zusätzlich die am Standort Coswig tätigen Mitarbeiter der insolventen Alno Logistik & Service GmbH. Bei Pino in Coswig sollen in Kürze die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion getroffen werden.

Hörmann betonte, dass der Verkauf von Pino ein erster erfolgreicher Schritt sei. Auch für die Alno AG, die Gustav Wellmann GmbH & Co. KG und die Alno Logistik & Service GmbH befinde sich der Investorenprozess in der entscheidenden Phase. Ziel sei es auch hier, kurzfristig zu einem Abschluss zu kommen, der Fortführungslösungen und den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen gewährleiste.

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