Poggenpohl
Gleich zweimal ausgezeichnet

VDM-Geschäftsführer Jan Kurth (rechts) überreicht die Urkunde für „Möbel Made in Germany“ an Poggenpohl-Geschäftsführer Ralf Marohn (links). Foto: Poggenpohl

Das Unternehmen Poggenpohl hat sich für das neue Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ zertifiziert, das als verlässlicher Nachweis für Qualitätsmöbel aus deutscher Produktion dient. Zudem ist der Luxusküchenhersteller aus Herford dem Klimapakt für die Möbelindustrie beigetreten und wurde von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet. 

„Möbel Made in Germany“

„Wir freuen uns, dass mit Poggenpohl ein bekannter Traditionshersteller aus dem Luxussegment zum Kreis der Siegel-Inhaber hinzustößt“, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), bei der Übergabe der „Möbel Made in Germany“-Urkunde an Poggenpohl-Geschäftsführer Ralf Marohn. „Unsere Küchen zeichnen sich durch richtungsweisendes Design, technisches Fachwissen, Materialien von höchster Qualität und ausgezeichnete Handwerkskunst aus – eben Made in Germany“, sagte Marohn. „Mit dem Label dokumentieren wir einmal mehr unseren hohen Qualitätsanspruch und unser Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland.“ Seit mehr als 125 Jahren entwickelt, gestaltet und produziert Poggenpohl am Sitz in Herford Küchen auf Luxusniveau. Der Vertrieb erfolgt über weltweit 400 Poggenpohl-Studios.  

Das Siegel „Möbel Made in Germany“ wurde vom VDM gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) entwickelt und im vergangenen Jahr in den Markt eingeführt. Die anspruchsvollen Kriterien besagen, dass Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung in Deutschland erfolgen müssen. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland stattfinden. Die Einhaltung der Kriterien überwacht die DGM im Auftrag des VDM. Bislang haben sich 56 Möbelhersteller für das Gütesiegel zertifiziert.  

„Klimaneutraler Hersteller“

Das Ziel der DGM-Klimaschutzinitiative ist die Bilanzierung, Reduzierung und Neutralisierung von Treibhausgasemissionen, um das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Poggenpohl verfolgt schon lange hohe Nachhaltigkeitsziele, etwa durch regionale Zulieferer sowie ein nachweislich hohes Qualitätsniveau seiner Produkte. Seit 1988 trägt das Unternehmen das RAL-Gütezeichen „Goldenes M“, welches der umfassendste Qualitätsnachweis für Möbel in Europa ist. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning sagt: „Die Zertifizierung als ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘ war ein logischer nächster Schritt für Poggenpohl und wir freuen uns sehr über das vorbildliche Engagement zum Wohle des Klimas und nachfolgender Generationen.“  

Poggenpohl hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 1.692 Tonnen Treibhausgas verursacht. Im Rahmen der Bilanzierung wurden Einsparpotenziale für zukünftig noch klimafreundlichere Prozesse und Strukturen aufgedeckt. Für die Kompensation der festgestellten Emissionen hat das Unternehmen 1.692 Zertifikate aus einem Wasserkraftprojekt in Indien erworben. Diese Zertifikate helfen nicht nur der Infrastruktur am Projektstandort, sondern tragen auch zu einer besseren globalen CO2-Bilanz bei. „Nicht zuletzt lässt sich das Label ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘ von den Teilnehmern des Klimapakts auch absatzfördernd im Vertrieb einsetzen. Denn immer mehr Endverbraucher treffen ihre Kaufentscheidungen auch auf Grundlage von Nachhaltigkeitsaspekten“, schließt Winning.


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