Ponsel
Naturschutz mit Leidenschaft

Sabine Faber, Geschäftsführerin von Ponsel, freut sich über die Blühflächen auf den betriebseigenen Wiesen im oberfränkischen Weidhausen. Fotos: Ponsel

„Heimat schützen und erhalten“ – aus diesem Grund hat sich der oberfränkische Polstermöbelhersteller Ponsel für das Pilotprojekt „Agrarlandschaft Oberfranken“ entschieden.

Durch das Engagement von Axel Faber, Mitglied der Geschäftsleitung, werden die betriebseigenen Wiesen nicht mehr länger abgemäht und mehrfach im Jahr gemulcht. Stattdessen wurde im Frühjahr dieses Jahres ein Großteil der Grünflächen auf dem Ponsel-Betriebsgelände im oberfränkischen Weidhausen mit einer Saat für Wildblumen angepflanzt.

„Unser Ziel war es, dass wir mit einem geringen Aufwand und mit den gesäten Blühstreifen, die sogar im Winter Nahrung und Schutz für Singvögel, Wildbienen und Feldhasen bieten, einen neuen Lebensraum für Wildbiene & Co. schaffen. Das schafft Biodiversität zum Nulltarif – oder besser: es rechnet sich, wenn man den gesparten Diesel und die für andere Projekte frei werdende Zeit einkalkuliert“, so Axel Faber.

Mit viel Freude fand eine Begehung mit Dr. Andre Maslo von der Umweltbildung und Geschäftsführung Ökologische Bildungsstätte Oberfranken statt. Alle Beteiligten dieses Projektes sind sich sofort einig: Diese Initiative sollte Schule machen, langfristig und im Sinne des Wortes nachhaltig. So werden ehemals überpflegte Flächen wieder zu Orten der Artenvielfalt. Und den ästhetischen Wettbewerb mit verdorrten Mulchflächen brauchen die Blütenmeere zu keiner Zeit zu scheuen, wenn man einmal mit etwas anderen Augen auf sie schaut.

„Wir möchten nicht nur nachhaltige Polstermöbel produzieren, sondern auch heute schon an Morgen denken und unsere Natur in unserer Heimatregion erhalten“, so Geschäftsführerin Sabine Faber.


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