Pressekonferenz des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie
Positiver Ausblick auf 2019

Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, wagte auf der heutigen Pressekonferenz zur imm cologne 2019 in Köln einen positiven Ausblick auf das Jahr 2019. Fotos: Schwarze

Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, erklärte anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur imm cologne 2019 in Köln: Die deutsche Möbelindustrie wird sich auch in 2019 behaupten, die Nachfrage im Inland stagniert, das Exportgeschäft für deutsche Hersteller wird immer wichtiger und das Ausland schätzt Möbelqualität „Made in Germany“.

In einem schwierigen Marktumfeld wird sich die deutsche Möbelindustrie laut Jan Kurth auch im gerade begonnenen Jahr 2019 behaupten. Dies im Wesentlichen wegen nachfolgender Faktoren: 

  • Der Inlandsmarkt wird sich vor dem Hintergrund einer leicht positiven Konsumnachfrage, steigender Nettoeinkommen und robuster Baukonjunktur stabil entwickeln. Hierbei wird es den deutschen Herstellern trotz hoher Importkonkurrenz gelingen, ihre Marktanteile zu verteidigen. Dies umso mehr, wenn es im Schulterschluss mit dem Handel möglich ist, die Themen Wohnen und Einrichten „Made in Germany“ stärker in den Vordergrund zu stellen. Das ist unser erklärtes Ziel und auch deshalb haben wir im Herbst die Kampagne #zuhausesein  gestartet.
  • Zudem wird die Branche mit Unterstützung des Verbandes das Exportgeschäft konsequent weiterentwickeln und zusätzliche Marktanteile in definierten Zielländern erobern.
  • Eine erneut erfolgreiche imm cologne/LivingKitchen setzt wichtige Impulse und schiebt das Möbeljahr nachhaltig an. Die Doppelmesse ist das mit Abstand wichtigste Branchenevent des Jahres.

„Vor diesem Hintergrund gehen wir für das Jahr 2019 von zumindest stabilen bis sogar leicht wachsenden Branchenumsätzen aus“, so Jan Kurth. Die deutsche Möbelindustrie blicke auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück. Zwar verbleibe unter dem Strich statistisch eine geringfügige Umsatzsteigerung von rund einem Prozent, doch könne dies nicht über die enormen Herausforderungen der Branche und die unterschiedlichen Entwicklungen der Teilbranchen hinwegtäuschen. Die erst im Spätherbst einsetzende leichte Belebung reichte insbesondere in den klassischen Wohnmöbelsegmenten nicht aus, die entstandene Lücke zu schließen. Einzig die Segmente Küche und Büro konnten sich von dieser Entwicklung positiv abheben.

„Nach drei durchwachsenen Quartalen, was unter anderem an der langen Hitzeperiode in ganz Europa lag, startete das vierte Quartal dann mit einem Umsatzplus von 8,3 Prozent im Oktober wieder positiv. Nach zehn Monaten – also bis einschließlich Ende Oktober – weist die Branchenstatistik nun ein leicht positives Ergebnis von 1,1 Prozent mit einem Gesamtumsatz von knapp 15 Mrd. Euro aus“, erläuterte Kurth. „Für das Gesamtjahr 2018 bestätigen wir unsere Umsatzprognose von einem Umsatzplus von einem Prozent auf rund 18 Mrd. Euro.“

Abschließend meinte der VDM-Geschäftsführer: „Die imm cologne 2019 als die weltweite Leitmesse für Möbel und Einrichtung ist deshalb überaus bedeutsam für unsere Hersteller, die mit neuen Ideen und Innovationen in die Domstadt kommen. Wir erwarten daher von der imm 2019 deutlich positive Impulse für unsere Branche.“

Auf der heutigen Pressekonferenz in Köln: (v.l.) Messechef Gerald Böse, VDM-Geschäftsführer Jan Kurth, BVDM-Geschäftsführer Thomas Grothkopp und VDM-Trendexpertin Ursula Geismann.

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