Quooker
Stellt erstmals Nachhaltigkeitsbericht vor
Ridderkerk (Niederlande). Quooker hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2024 veröffentlicht. Hinsichtlich der Produkte und Geschäftsabläufe konzentriert sich das Unternehmen auf fünf Schwerpunkte: Energieeinsparung, Trinkwassereinsparung und -verfügbarkeit, Klimamaßnahmen, Langlebigkeit und Recycling sowie Fürsorge für Menschen.
Grundlage für das Reporting ist das international anerkannte Greenhouse Gas Protocol, mit dem Quooker jährlich seine CO₂-Emissionen aus allen Aktivitäten in den drei Scopes erfasst. In den kommenden Jahren will sich das Unternehmen auf Scope 3 konzentrieren, also auf indirekte Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, bei der die größten Fortschritte erzielt werden können. Walter Peteri, CEO Quooker International, betont: „Mit dem Fokus auf die Scope-3-Emissionen wollen wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: CO₂-Emissionen reduzieren und Kosten für unsere Kunden sparen.“
Ein durchschnittlicher Haushalt kann laut eigener Aussage mit einem „Quooker Combi“ rund 500 kWh pro Jahr sparen. Das entspricht einer Reduzierung von 250 kg CO₂. Weiterhin können 4.200 Liter Wasser eingespart werden. Mit dem Reservoir „Cube“ für gekühltes sprudelndes und stilles Wasser können Endverbraucher außerdem die Nutzung von Plastikflaschen reduzieren, so das Unternehmen: Im Jahr 2024 hat Quooker in Deutschland laut eigenen Angaben CO₂-Zylinder für ca. 31 Mio. Liter Sprudelwasser geliefert. Das entspricht umgerechnet 31 Mio. eingesparten 1-Liter-PET-Flaschen – und damit einer Reduktion von Plastikmüll und CO₂-Emissionen, die durch Produktion, Transport und Entsorgung von Flaschen normalerweise entstehen würden.
Ein zentrales Element der Quooker-Strategie sei zudem die Förderung der Kreislaufwirtschaft. 2024 konnten laut eigenen Angaben 72% der Servicemeldungen durch Reparaturen statt durch Austausch gelöst werden – bis 2030 soll dieser Anteil auf 90% steigen. 25% der Reparaturen wurden bereits von Endverbrauchern selbst durchgeführt, so Quooker. Ziel sei, künftig 40% aller Defekte aus der Ferne beheben zu können.