Resysta
Mit dem Green Product Award ausgezeichnet

Foto: Resysta

Der Green Product Award prämiert seit 2013 innovative, nachhaltige Design-Produkte für einen nachhaltigen Konsum. 2018 bewarben sich über 400 Hersteller und Designer aus 25 Nationen. Jede Einreichung wird von einer Fachjury unter den Aspekten Design, Innovation und vor allem Nachhaltigkeit geprüft. Das Material Resysta überzeugte dabei nicht nur durch die Verwendung von Abfallstoffen und der lokalen Ressourcenbeschaffung bei der Herstellung, sondern auch durch sein eigens geschaffenes Recycling-Netzwerk, wodurch aus alten Produkten wieder gleichwertige, neue Produkte hergestellt werden können.

Am 17. Juli begann das Publikums-Voting, bei dem die interessierte Öffentlichkeit vier Wochen lang ihren Gewinner aus den knapp 100 Produkten der Selection auf der Seite www.gp-award.com wählen kann.

Produkte aus Resysta gleichen in Haptik und Optik sehr stark tropischen Hölzern. Dafür sorgt der spezielle Oberflächenschliff. Zudem strahlen sie eine Wärme und Behaglichkeit aus wie Holz. Doch in vielen Bereichen kann Resysta mehr als sein natürliches Vorbild. Es ist 100% wasserresistent, bleicht nicht aus, kann verarbeitetet werden wie Holz und ist aufgrund seiner Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit vielen Materialien auch wirtschaftlich überlegen. Das Material Resysta ist daher speziell in Nassbereichen wie Spas, Wellnessoasen, in Terrassen- und Poolbereichen, Möbel-, Garten- und Fassadenbau eine Materialalternative zu Holz. Selbst auf Kreuzfahrtschiffen kommen Produkte aus Resysta zum Einsatz da sie zusätzlich zu ihrer hochwertigen Optik und Haptik rutschfest und resistent gegen Chlor- und Salzwasser sind.

Die Rohstoffe, die zur Herstellung von Resysta notwendig sind, sind weltweit regional verfügbar. Das gilt für die ca. 60% Reishülsen ebenso, wie für ca. 22% Steinsalz und ca. 18% Mineralöl. Weite Transportwege entfallen dadurch bereits vor der Produktion. Die Resysta International GmbH lizenziert dabei die weltweite Herstellung an große Industrieunternehmen wie z.B. Ineos (Europa), Reliance (Indien) oder Agio (China). Diese verkaufen das Ausgangsmaterial wiederum an die lokale Industrie, die daraus lokale Produkte für lokale Märkte herstellt. Das Sortiment reicht von  Terrassendielen, über Fassadenelemente, bis hin zu Gartenmöbeln oder Schiffsdecks. „Wir sind sehr stolz, dass das Material Resysta sowohl im Produktdesign als auch in der Architektur namhafter internationaler Marken, Designer und Architekten wie Starbucks, Waitrose oder Mario Romano eingesetzt wird und wir damit einen Beitrag zu einem nachhaltigen Design in der internationalen Architektur leisten können,“ betont Roland Stoiber, COO der Resysta International GmbH.

In Zusammenarbeit mit Herstellern von Produkten aus Resysta hat Resysta International ein Recycling-Konsortium gebildet und einen Recyclingkreislauf ins Leben gerufen. Die Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, die während der Produktion anfallenden Reste wie Abschnitte oder Schleifstaub zu recyceln sowie die Reste aus den Märkten zurückzunehmen, um diese wieder dem Produktzyklus zuzuführen. Abfälle und Reste werden dazu zerkleinert und gehen wieder zurück in den Produktionsprozess. Trotz der noch jungen Geschichte des Materials Resysta und dessen Haltbarkeit recycelt die Polnische Firma Croswood schon heute und stellt aus Resten aus der Produktion und Abschnitten aus Verbauungen  einen Teil ihrer Produkte her. Das Recycling-Konsortium wird außerdem von Vinylplus unterstützt, einem freiwilligen Nachhaltigkeitsentwicklungsprogramm der Europäischen PVC Industrie.

In der Outdoormöbelindustrie wird Resysta u. a. von MBM, GoIn und B&B Italia verarbeitet.


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