Roter Punkt in Nürnberg
Familienunternehmen schließt

Susanne und Thomas Kocher nehmen Abschied von der Möbelbranche und schließen den „Roten Punkt“. Foto: Roter Punkt

Das Unternehmer-Ehepaar Susanne und Thomas Kocher wird sein Geschäft, das Möbel- und Einrichtungshaus „Roter Punkt“ in Nürnberg, schließen. Der Grund sei die ungelöste Nachfolgeregelung, „nicht aus wirtschaftlicher Not“, betont Thomas Kocher. Fast zwei Jahre der Suche nach einem Nachfolger und Gespräche mit Interessenten waren erfolglos geblieben. Der Entschluss zur Geschäftsaufgabe liegt im Wunsch nach persönlicher Veränderung:  „Wir hatten 30 Jahre Spaß am Möbelhandel, jetzt ist es Zeit für Neues“, so Thomas Kocher.

Während dieser 30 Jahre ist der „Rote Punkt“ zu einer Konstante in der lokalen Möbellandschaft geworden. Bekannt wurde das Ladengeschäft insbesondere durch seine ungewöhnlich dekorierten Schaufenster: „Es hat uns besonderen Spaß gemacht, diese auffällig zu gestalten. Dafür konnten wir immer wieder Kooperationspartner aus der Künstlerszene gewinnen“, resümiert Susanne Kocher. Unter dem selbstgewählten Motto „Möbel überraschend anders“ hatte sich das Unternehmerpaar unter anderem auch extravaganten Möbeln und Ausstattungsobjekten gewidmet. Und der Erfolg blieb nicht aus: „Der für uns größte Erfolg war es, so lange in dem sehr umkämpften Möbelmarkt zu bestehen“, so Thomas Kocher.

Der Räumungsverkauf startet am 2. Januar. Das Ehepaar geht davon aus, bis Mitte 2020 mit der Auflösung beschäftigt zu sein. Danach wollen beide eine Auszeit nehmen.


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