Rotpunkt Küchen
Verzeichnet bisher bestes Umsatzergebnis
Bünde. Der ostwestfälische Küchenmöbelhersteller Rotpunkt Küchen hat im Geschäftsjahr 2025 sein bisher bestes Umsatzergebnis von 103,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 6,25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Getragen wurde das Plus laut dem Unternehmen von weiter gestiegenen Durchschnittswerten pro Küchenkommission. Diese liegen deutlich über den moderat realisierten Preiserhöhungen. So verzeichnet Rotpunkt Küchen für das Jahr 2025 auch in der Menge ein Wachstum in Höhe von 2,3%. Sämtliche Umsatzzahlen beziehen sich auf Möbel und deren Ausstattung für Küchen, Hauswirtschaftsräume, Ankleidezimmer/Garderobe und das Bad. Elektrogeräte werden nicht vertrieben. Hauptumsatztreiber der „more than kitchens“-Strategie sei nach wie vor das Küchengeschäft.
Auch außerhalb des Heimatmarkes verzeichnet der Küchenhersteller eine positive Entwicklung. Die Exportquote liegt stabil bei 80%. Der wichtigste Auslandsmarkt sind die Niederlande. Dort konnte Rotpunkt Küchen laut eigener Aussage deutlich zulegen. In Frankreich wurde das Vorjahresergebnis erzielt und in Großbritannien steht ein kleines Wachstum in der Bilanz. Der für Rotpunkt wichtige skandinavische Markt mit den beiden Hauptmärkten Dänemark und Norwegen liegt insgesamt im Plus, wozu insbesondere das gute Ergebnis in Dänemark beigetragen habe. Auch den österreichischen Markt sei nach einem soliden Markteinstieg und einer zwischenzeitlichen Eintrübung wieder auf Kurs.
Parallel zu den europäischen Kernmärkten stärkt Rotpunkt Küchen seine Marktaktivitäten in den Ländern des Nahen Ostens. Dabei setze das Unternehmen auf langfristige Verbindungen. So konnte das Objektgeschäft in dieser Region in der Zusammenarbeit mit lokalen Partnern deutlich ausgebaut werden und entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Umsatzfaktor.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Rotpunkt Küchen in den meisten Kernmärkten eine Fortsetzung der Situation aus dem Jahr 2025. „Die Marktbedingungen sind weiterhin kein Selbstläufer“, sagt Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing. „Natürlich könnten die Neubauzahlen höher sein, und das würde auch vieles erleichtern, doch die Marktgegebenheiten waren noch nie ein Wunschkonzert. Wir nehmen die Situation an und gestalten zusammen mit unseren Partnern im Fachhandel und mit den für Rotpunkt Küchen typischen Stärken wie Typenvielfalt und Differenzierungspotenzial eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung.“ Dynamische Impulse sieht er in diesem und den nächsten Jahren am ehesten auf den Exportmärkten. Gleichwohl investiere das Unternehmen weiter in den inländischen Markt, der seit Jahren proportional an Bedeutung gewinnt und im Umsatz wächst.