Salone Internazionale del Mobile
Das Design Festival wird zelebriert

Seit gestern, den 4. April, strömen die Besucher in die Messehallen der Salone Internazionale del Mobile in Mailand. Foto: Merkel

Seit gestern, den 4. April, steht Mailand im Zeichen der Salone. Auf dem Messegelände in Rho finden die Möbel- und Büromöbelmesse Workplace 3.0, die Euroluce sowie die Nachwuchsdesigner-Show Salone Satellite statt und im Stadtzentrum haben wie gewohnt unzählige Showgrößen geöffnet.

Nach Auffassung vieler Besucher schlägt vor allem dort das kreative Herz des Mailänder Events. Gerade die Präsentationen außerhalb des Messegeländes sind es, die den besonderen Reiz Mailands ausmachen. Bei, zumindest bis gestern Abend, frühlingshaften Temperaturen, von Showroom zu Showroom schlendern, ausgefallene Installationen bestaunen, das eine oder andere Gläschen Prosecco schlürfen – das gibt es in dieser Form nur in der lombardischen Metropole. Diesen besonderen Reiz Mailands bestätigte Salone-Präsident Claudio Luti heute Morgen in einem Pressegespräch. Nicht ohne Stolz stellte der Gebürtige Mailänder fest: „Mailand ist die Hauptstadt des Designs und der Mode."

Auf der Messe selbst bietet sich das übliche Bild, auch wenn es in den Hallenbelegungen die eine oder andere Veränderung gegeben hat. Ersten Eindrücken zu Folge dürfte die internationale Beteiligung weiter zugenommen haben. Allein auf italienische Aussteller können die Veranstalter ohnehin nicht mehr bauen, dafür hat die Möbelindustrie des Landes in den zurückliegenden Jahren zu viele Federn lassen müssen. Auffällig ist vor allem die starke Präsenz spanischer und portugiesischer Unternehmen.

Der Salone hat noch bis kommenden Sonntag, den 9. April, geöffnet.

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