Samsung
Tritt EU-Verhaltenskodex bei

Foto: Samsung

Eschborn. Samsung hat den Verhaltenskodex der Europäischen Union (Code of Conduct, CoC) für Interoperabilität und Energy Smart Appliances (ESA) unterzeichnet. Ziel der EU-Initiative ist es, dass Hausgeräte herstellerunabhängig und reibungsloser miteinander und mit Energiemanagementsystemen kommunizieren.

Der gemeinsam mit Herstellern von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) sowie der Generaldirektion Energie (DG Energy) entwickelte Verhaltenskodex soll unter anderem die markenübergreifende Interoperabilität fördern. Dafür definiert er gemeinsame energierelevante Dienste sowie die dafür erforderlichen Informationen, auch bei unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen. So sollen beispielsweise eine vernetzte Solaranlage und smarte Hausgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler innerhalb eines Energiesystems zusammenarbeiten, auch wenn sie unterschiedliche technische Standards zur Datenübertragung und Gerätesteuerung nutzen. 

Auf diese Weise sollen sich energierelevante Dienste umsetzen lassen, bei denen Geräte ihren Betrieb automatisch in Zeiten hoher Eigenstromerzeugung oder günstiger Stromtarife verlagern oder ihren Energieverbrauch zeitweise reduzieren, um Stromnetze zu entlasten. Der Code of Conduct der EU umfasst verschiedene energiegekennzeichnete Gerätekategorien, darunter Hausgroßgeräte und HVAC-Produkte.

Im Einklang mit dem Zeitplan der Initiative sind ausgewählte Samsung Waschtrockner-, Waschmaschinen- und Geschirrspülermodelle, die die CoC-Anforderungen erfüllen, bereits im europäischen Produktregister für Energieverbrauchskennzeichnung (EPREL) als Energy Smart Appliances registriert. Samsung erfüllt die Anforderungen damit bereits mit mehreren Modellen aus unterschiedlichen Produktkategorien wie Waschmaschinen, Waschtrocknern und Geschirrspülern. Die Geräte unterstützen die Funktion „Optimal Scheduling“ innerhalb von „SmartThings Energy“ und ermöglichen so den Betrieb in Zeiten besonders effizienter Energieverfügbarkeit oder niedriger Strompreise. Darüber hinaus können Nutzer ihren Energieverbrauch über die „SmartThings“-App überwachen und verwalten.

Samsung plant laut eigener Aussage, sein Portfolio an CoC-konformen Produkten in Zukunft schrittweise auszubauen.


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