Schüller
Meilenstein beim Ausbildungsstart

Die neuen Auszubildenden vor dem Schüller Verwaltungsgebäude.Foto: Schüller Möbelwerk GmbH, Alina Beer

Herrieden. Erstmals in der Unternehmensgeschichte starteten zum 1. September über 50 neue Auszubildende bei Schüller ins Berufsleben, ein historischer Höchstwert. 

Direkt zum Beginn bietet Schüller die sogenannten Azubi-Starttage an. Mit diesem Onboarding-Programm sollen die 51 Jugendlichen vor allem eines: gut ankommen. Sie sollen sich vernetzen und das Unternehmen kennenlernen – und zwar sowohl andere Auszubildende, als auch Ihre Ausbilder genau wie die Geschäftsführung. Verschiedene Workshops und Teambuilding-Maßnahmen sind die ersten Schritte ins Berufsleben. Dabei lernen die Azubis das vielfältige Produktspektrum des Küchenmöbelherstellers kennen mit seinen beiden Produktmarken, der Qualitätsmarke Schüller sowie der Premiummarke next125, ebenso wie die hochwertigen Arbeitsplatten von Systemo. Ein besonderes Highlight ist die traditionelle Schnitzeljagd durch Herrieden. So entdecken die Jugendlichen auch gleich noch das Unternehmensumfeld.

Max Heller, Geschäftsführer Produktion und Technik, zeigt sich erfreut: „Mit über 50 neuen Auszubildenden tätigt Schüller eine Investition in die Zukunft. Mit der Ausbildung sichern wir die Fachkräfte von morgen. Denn Zukunft braucht Ausbildung und Weiterbildung. Besonders angetan bin ich von der Vielfalt der von uns angebotenen Ausbildungsberufe: Wir decken vom Holzmechaniker, technischen Produktdesigner bis hin zum Maschinen- und Anlagenführer und den Industriekaufleuten alles ab, sodass wir im Prinzip mit unseren Auszubildenden unser Produkt, die Küche, komplett herstellen könnten“. Bereits vor rund 20 Jahren sei die Entscheidung gefallen, vermehrt auf selbst ausgebildeten Fachkräfte zu setzen, so Max Heller weiter. Aktuell beschäftigt Schüller insgesamt 131 Auszubildende. Eine Ausbildungsquote von sechs bis sieben Prozent sei das Ziel.

In puncto Beliebtheit von Ausbildungsberufen zeigt sich dem Unternehmen zufolge eine interessante, gesellschaftliche Entwicklung: Die Bedeutung einer praxisbezogenen klassischen Ausbildung nehme wieder zu, so Simone Nefzger, Ausbildungskoordinatorin bei Schüller. 

Ergänzend zu den klassischen 15 Ausbildungsberufen, die man bei Schüller erlernen kann, bietet das Unternehmen auch die Möglichkeit zum dualen Studium in den Bereichen Betriebswirtschaft, Holztechnik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Ganz neu: Der duale Studiengang General Management in Kooperation mit der Hochschule Ansbach.


zum Seitenanfang

zurück