Schock
Forciert nachhaltige Unternehmensausrichtung

Fotos: Schock

Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der DNA von Schock: „Keiner kann sich aus der Welt ausklinken“, stellte schon 1995 der damalige Geschäftsführer Friedrich Schock fest. Und diese Überzeugung wird auch von der heutigen Geschäftsführung geteilt und gelebt. „Wir sind Innovationsführer in der Quarzkomposit-Branche. Zukunft zu gestalten ist seit jeher unser Spezialgebiet“, sagt Ralf Boberg, Geschäftsführer von Schock. Die strategische Unternehmensausrichtung mit dem Titel „SINK GREEN“ beschleunigt den Weg in eine nachhaltige Zukunft, denn der Erfinder von Quarzkomposit-Spülen hat sich einer anspruchsvollen Agenda unterworfen. „Wir gehen unseren eigenen Weg – und stehen hinter dem, was wir tun. Das gilt für unsere Produkt- und Marketingwelt genauso wie für unsere gesamte Unternehmensdenke. Der von uns eingeschlagene Weg ist anspruchsvoll, aber wir haben uns zum Ziel gesetzt, auch im Bereich Nachhaltigkeit als Trendsetter in der farbigen Spülenindustrie voranzugehen und damit in der Branche neue Standards zu setzen“, so Ralf Boberg.

Schock baut seine Strategie „SINK GREEN“ auf einem bereits bestehenden, stabilen Fundament hinsichtlich Ressourcenschonung und Verantwortung für die Umwelt auf. Als einziger Hersteller für Quarzkomposit-Spülen produziert das Unternehmen aus dem Bayerischen Wald ausschließlich in Deutschland und bezieht seine natürlichen Quarzsande – die der Hauptbestandteil der Spülen sind – fast ausschließlich regional aus Bayern. Jetzt geht Schock noch einen Schritt weiter und stellt seine Prozesse auf allen Ebenen intern und extern auf den Prüfstand: Von der Produktion der Spülen über die sorgfältige Auswahl der Lieferanten bis hin zu innovativen Projekten in puncto Verantwortung reicht das Spektrum.
„All Days For Future”

„Mit ‚SINK GREEN‘ setzen wir einen klaren Fokus, bündeln unsere Kräfte und gestalten schon heute das Morgen mit – und zwar nicht nur am Freitag, sondern an jedem Tag,“ so Ralf Boberg. Einige wichtige Etappen auf dem Weg zum komplett nachhaltigen Unternehmen hat Schock bereits erreicht: Der Wasserverbrauch wurde im Vergleich zu 2007 halbiert, drei Jahre später wurde Schock nach EMAS zertifiziert, dem weltweit anspruchsvollsten aller Umweltmanagementsysteme, und 2020 wurde ein ambitioniertes, nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem implementiert. Weiterhin hat das Unternehmen seine Verpackungen optimiert und damit Verpackungsmüll vermieden sowie die Biodiversität auf einer Fläche von 40 Prozent des gesamten Firmengeländes gefördert. Im Rahmen der „SINK GREEN“-Nachhaltigkeitsstrategie werden gezielt kontinuierliche Verbesserungsprozesse auf allen Ebenen angestoßen: „Um Nachhaltigkeit auf allen Ebenen voranzutreiben, haben wir auf der zweiten Führungsebene eine eigene Stabsstelle im Unternehmen geschaffen“, so Boberg. „Als nächste Etappe werden wir zum Beispiel ab Januar 2021 komplett auf deutschen Ökostrom aus Wasserkraft umsteigen und haben bereits weitere konkrete Projekte bei der Materialtechnologie-Entwicklung und ökologischen Energieeffizienz in Planung.“

Produktseitig bringt Schock bereits 2021 mit der „CRISTADUR® Green Line“ die nach eigenen Angaben nachhaltigste Quarzkomposit-Spüle mit dem ersten Recycling-Konzept für Spülen auf den Markt – und erreicht damit ein neues Level für die Nachhaltigkeitsbilanz dieses Produktes. Denn die Quarzkomposit-Spüle, das Kernprodukt von Schock, ist bereits seit ihrer Erfindung ein Produkt, das im Einklang mit Natur und Umwelt gefertigt wird: Es wird nachweislich ressourcenschonend ausschließlich in Deutschland hergestellt. Der Hauptbestandteil ist natürlicher Quarzsand aus Bayern. Und mit einer Rohstoffeffizienz von 90 Prozent fallen bei der Herstellung pro Spüle nur geringe Abfallmengen an. Die „CRISTADUR® Green Line“ sei nun die Spüle für alle, die ein noch nachhaltigeres Produkt wünschen, ohne Kompromisse beim Design oder Qualität machen zu müssen. Die Modelle der Serie „CRISTADUR® Green Line“ bestehen zu über 99 Prozent aus natürlichen, nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen. Und am Ende des Spülenlebens kann das Produkt in den geschlossenen Kreislauf von Schock zurückgegeben und ohne Qualitätsverlust wieder zur Produktion von neuen Spülen verwendet werden. Das Recyclingkonzept wird vorerst für den deutschen Markt angeboten.
Mittelfristig, so lautet das Ziel, sollen alle Spülen auf ausschließlich nachhaltige, d. h. nachwachsende Rohstoffe umgestellt werden.

Für den Handel biete die „SINK GREEN“-Initiative mit der „CRISTADUR® Green Line“ enormes Potenzial: Nachhaltiger Konsum ist heute schon für 57 Prozent der Käufer wichtig. Tendenz steigend. Und für „SINK GREEN“ bekommt das Unternehmen prominente Unterstützung: Iggy Pop, der „Godfather of Punk“ wird zum Schock-Botschafter. Er erzählt die Geschichte von „SINK GREEN“ und nimmt damit die Kunden als Passagiere mit auf eine grüne Reise. Unterstützt wird er bei seiner Mission vom Schock-Green-Team, einer bunten, schrillen Truppe gefährdeter Tierarten aus dem Bayerischen Wald, der Heimat von Schock.


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