Schüller
Investiert in Produktionserweiterung

Bis 2027 plant Schüller eine sukzessive Produktionserweiterung am Standort Herrieden. Rot gekennzeichnet sind in dieser Abbildung die durch die Produktionserweiterung neu hinzukommenden Gebäudekomplexe. Abb.: Schüller

Wie Schüller heute bekannt gab, investiert das Unternehmen in den kommenden Jahren in eine Produktionserweiterung am Standort Herrieden. „Mit der größten Einzelinvestition der über 50-jährigen Unternehmensgeschichte“ verfolge man weiterhin konsequent die Ein-Standort-Politik, so Geschäftsführer Markus Schüller.

Konkret sieht das Projekt – den Flächennutzungsplan stimmte die Stadt bereits Anfang Mai zu – eine Vernetzung mit der bestehenden Produktion vor. Die Erweiterung wird im eingereichten Vorschlag, der in Zusammenarbeit mit Bürgern und der Stadt Herrieden ausgearbeitet wurde, direkt an die bisherige Produktion angedockt. Der erste Bauabschnitt soll bis 2021 abgeschlossen sein, der zweite Bauabschnitt bis 2027. Insgesamt wird der Küchenmöbelhersteller dann über 90.000 qm zusätzliche Produktionsfläche verfügen und u. a. auf jeweils zwei Bereiche zur Vormontage, Endmontage und zum Versand zurückgreifen können.

Neben insgesamt vier neuen Hallenkomplexen entsteht auf dem Gelände, welches dann eine Gesamtgrundstücksfläche von über 318.000 qm misst, auch ein Parkhaus mit 2.000 Stellplätzen. „Die erforderlichen ökologischen Ausgleichsflächen von 40.000 qm fügen sich im direkten Umfeld ein und stehen der Stadt und somit der Bevölkerung zur Verfügung“, so Geschäftsführer Max Heller.

„Mit diesem Projekt tragen wir unserem Wachstum Rechnung und bekennen uns zu unserer fränkischen Heimat“, so Markus Schüller. „Zudem werden wir der Verpflichtung unseren Mitarbeitern und der Region gegenüber gerecht.“ Schüller rechnet damit, dass durch die Erweiterung und das zukünftige Wachstum mehr als 800 neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Nachdem der Flächennutzungsplan bereits vom Stadtrat genehmigt wurde, werde in zwei bis drei Wochen das Bebauungsverfahren gestellt. „Wir rechnen damit, dass wir eine erste Bauphase zur Erschließung im Herbst 2018 vornehmen können“, so Heller.

(v.l.n.r.) Das in zweiter Generation von Manfred Niederauer, Markus Schüller und Max Heller geleitete Unternehmen stellte heute seine Zukunftspläne vor. Foto: Lehmann

zum Seitenanfang

zurück