Schüller
Umsatzwachstum von knapp 10%

Die Geschäftsführung der Schüller Möbelwerk KG (v.l.n.r.): Max Heller, Markus Schüller und Manfred Niederauer. Foto: Schüller

Die Schüller Möbelwerk KG hat 2019 einen Umsatz von 554 Mio. Euro – und somit einer Steigerung von 9,9% im Vergleich zu 2018 – erzielt. „Geplantes, überproportionales Wachstum und Schubkraft“ kam dabei laut Küchenmöbelhersteller mit einem Plus von rund 16,3% aus dem Export mit einer Quote von 25,8% wurde demnach die Leistung in den Auslandsmärkten auf 143 Mio. € angehoben ‒ 2018 lag dieser Wert bei 123 Mio. Euro.

Die Hauptumsätze wurden im Wesentlichen innerhalb Europas getätigt. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte die Schüller Möbelwerk KG einen Umsatz von 411 Mio. € generieren, was einer Zunahme von 8,0% entspricht. Erfreulich sei, dass der Premiumbereich mit der Marke „next125“ weiterhin an Bedeutung gewonnen habe.

Intensive Investitionstätigkeit

Im vergangenen Jahr investierte Schüller rund 40,6 Mio. Euro in Gebäude, Maschinen & Anlagen, IT & Netzwerk, sowie Logistik & Fuhrpark.

Neben den genannten Investitionen fiel der Startschuss für die Produktionserweiterung von Schüller-Küchen am Standort Herrieden. Im Frühjahr 2019 wurde mit der Umsetzung der notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen begonnen. Daran schloss sich die Errichtung eines Mitarbeiter-Parkhauses mit einer maximalen Kapazität von 1.870 Stellplätzen an ‒ die Fertigstellung ist für Mitte 2020 vorgesehen. Zum Jahreswechsel 2019/2020 wurden zudem die Fundamente für die neuen Produktionshallen gelegt; die Inbetriebnahme der maschinellen Anlagen ist für Spätherbst 2021 geplant.

Mehr Beschäftigte

Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der, bei der Schüller Möbelwerk KG Beschäftigen, auf 1.838. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 11% und ist eine vorbereitende Maßnahme für den Start der Produktion in den neuen Hallen.

Positiver Ausblick

Schüller ist für die Zukunft optimistisch: „Trotz geopolitischer Unsicherheiten zeigen sich die regionalen Märkte stabil. Ergänzend tragen das aktuelle Zinsniveau, die agile Baubranche sowie der Drang nach Eigentum und Mobilität der Bevölkerung weiterhin zu einer stabilen Nachfrage bei.“


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