Shanghai-Möbelmessen
Über 4.500 Aussteller zeigen aktuelle Sortimente

Foto: Merkel

Nirgendwo auf der Welt gibt es gleichzeitig ein so umfassendes Angebot von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen wie im September in Shanghai. Mehr als 4.500 Unternehmen präsentieren derzeit auf der China International Furniture Fair (CIFF) und der Furniture China ihre jüngsten Innovationen. Gestern ging die CIFF mit 1.500 Ausstellern an den Start, und seit heute Morgen hat auch die Furniture China ihre Pforten geöffnet, an der sich – zusammen mit der auf Accessoires und Dekoartikel ausgerichteten Teilmesse Maison & Objet – über 3.000 Unternehmen beteiligen.

Auf beiden Veranstaltungen waren am ersten Tag gefühlt etwas weniger Besucher unterwegs als im Vorjahr. Großes Messethema sind die 30%igen Strafzölle in den USA. Als Ausweg sieht ein Teil der chinesischen Möbelindustrie eine Verlagerung der Produktion nach Vietnam, andere konzentrieren sich bei ihrem Exportengagement stärker auf den asiatischen Raum und auf Europa.

Die beiden Shanghai-Messen stehen zwar im direkten Wettbewerb, haben aber jeweils ihr eigenes Profil. Während die CIFF etwas stärker auf den chinesischen Inlandsmarkt ausgerichtet ist, versteht sich die Furniture China unverändert als globale Möbel-Drehscheibe.

Aus China berichtet Helmut Merkel.


zum Seitenanfang

zurück