Sunbin KI von ASKT | Neue Konzepte
Die neue B2B-Plattform macht den Einkauf schnell, transparent und digital

Schneller Zugriff auf die Sunbin KI unter www.asktfurniture.com. Fotos: ASKT

Der chinesische Dining-Sessel-Spezialist ASKT hat mit Sunbin KI eine eigene, dialogbasierte B2B-Sales-Plattform entwickelt. Mit ihr können professionelle Einkäufer ihre Auswahl künftig weitgehend selbstständig im System treffen, was die Produktauswahl vereinfacht und Informationslücken verhindert. Die KI stellt im Kaufprozess gezielte Rückfragen und gibt nachvollziehbare Empfehlungen. So finden Käufer schneller genau die Modelle, die sie wirklich brauchen. CEO und Gründer Sunbin Qi erklärt im Interview, wie das funktioniert.

MM: Herr Qi, in unserem letzten Gespräch vor einem Jahr ging es um „das Geheimnis hinter dem perfekten Stuhl“. Heute sprechen wir über Ihren nächsten Schritt: Sunbin KI. Was gab den Ausschlag diese Plattform zu entwickeln?

Sunbin Qi: Wir haben in den letzten Jahren sehr klar gesehen, wie komplex die Stuhl-Auswahl im B2B-Alltag geworden ist: Zeitdruck, unklare Briefings, unzählige Varianten, unterschiedliche Märkte. Gleichzeitig erwarten deutsche Käufer Präzision und Tempo. Deshalb haben wir einen digitalen Assistenten entwickelt, der Facheinkäufer in der Entscheidung unterstützt – nicht mit Werbung, sondern mit nachvollziehbaren Vorschlägen und technischen Antworten.

MM: Was genau ist Sunbin KI – und für wen ist das System gedacht?

Sunbin Qi: Sunbin KI ist eine dialogbasierte Plattform für professionelle Käufer, also Einkäufer und Category Manager, für Produktmanager oder für Plattformbetreiber. Ziel ist es, dass die Buyer ihre Auswahl strukturiert im System treffen können, anstatt über viele E-Mails die Anforderungen zu klären und Varianten abzugleichen.

MM: Wie funktioniert das im Alltag – was ändert sich für den Einkauf konkret?

Dining-Stühle für den deutschen Markt: Der chinesische Anbieter ASKT bietet seinen Handelspartnern Stilschutz und garantiert Design-Exklusivität ab definierten Abnahmemengen.

Sunbin Qi: Der Buyer beschreibt die Anforderungen direkt in einem geführten Dialog: Einsatz, Stil, Material, Maße, Budget, Lieferlogik. Sunbin KI stellt gezielte Rückfragen wie ein erfahrener Ansprechpartner und führt so Schritt für Schritt zu einer passenden Vorauswahl – mit einer klaren, nachvollziehbaren Begründung. Das reduziert Informations-lücken und beschleunigt Entscheidungen.

MM: Inwiefern verbessert das Ihren Kundenservice für deutsche Käufer?

Sunbin Qi: Erstens wird die Vorselektion schneller, weil viele Standardfragen sofort beantwortet werden. Zweitens bleibt der menschliche Service entscheidend – wir arbeiten weiterhin mit 1:1-Betreuung über den gesamten Prozess, reagieren rund um die Uhr und lösen Reklamationen typischerweise innerhalb von 48 Stunden. Sunbin KI ergänzt diese Kette, ersetzt sie aber nicht.

MM: Welche Fragen stellen Käufer typischerweise an die Plattform?

Sunbin Qi: Die Fragen sind in der Regel sehr praxisnah: „Passt dieser Stuhl zu Walnuss?“, „Gibt es etwas Ähnliches wie dieses Modell von X?“, „Welche Farben funktionieren im deutschen Markt?“ – und dann folgt die Einordnung: Strapazierwerte, Komfort, Maße, Einsatzgebiet, Nachhaltigkeit.

MM: Bleiben wir bei der Qualität: Was kann Sunbin KI hier leisten – und welche Prozesse sind weiterhin im Werk notwendig?

Das System Kinexa vereinfacht die Stuhlkonfiguration für Einkäufer. Eine klare Auswahl an Modellen, Stoffen und Gestellen ergibt 30 Kombinationen innerhalb eines Standardsystems.

Sunbin Qi: Die KI kann Qualitätslogik erklären – zum Beispiel Abriebwerte (Martindale-Methode), Prüfmethoden oder Materialunterschiede – und helfen, Risiken früh zu erkennen. Die eigentliche Sicherheit kommt aber aus unserem System: „Test first, ship second“, ein Inhouse-Prüflabor, ein QC-Team und video-dokumentierte Kontrollen. Bei Metallrahmen setzen wir zudem da, wo es sinnvoll ist, auf robotergestütztes Schweißen, um Varianz zu minimieren.

MM: In unserem letzten Interview haben Sie Ihre Stoffkompetenz betont. Was ist heute Ihr Stand bei ASKT-TEX?

Sunbin Qi: Textil ist für Esszimmerstühle oft ein entscheidender Faktor. Unsere Stoffentwicklung adressiert drei Kernanforderungen: wasserabweisend, schmutzabweisend und atmungsaktiv. Parallel bauen wir ASKT-TEX als Polstertextil aus, das Wasserfestigkeit und Atmungsaktivität kombiniert – inklusive Labor- und Praxistests, weil der europäische Markt auch bei den Details kompromisslos ist.

MM: Sie nennen drei Vorteile: ASKT-Design, ASKT-TEX, ASKT-Metal. Wie würden Sie das in einem Satz pro Bereich erklären?

Dining-Sessel für hohe Ansprüche: Sie sind wasserabweisend, schmutzabweisend und atmungsaktiv.

Sunbin Qi: ASKT-Design: Wir kombinieren Marktverständnis mit Entwicklungstempo und realisieren kundenspezifische Muster in kurzer Zeit.

ASKT-TEX: Performance-Textilien, die Alltagssituationen in Gastronomie und Haushalt robust mitmachen – mit Fokus auf Wasser-/Fleckschutz und Komfort.

ASKT-Metal: Metallstrukturen als Stabilitätskern – mit korrosionsgeschützten Oberflächen, präziser Fertigung und (wo sinnvoll) Automatisierung.

MM: Und wo spielt KI in der Produktgestaltung konkret eine Rolle?

Sunbin Qi: Wir nutzen KI nicht als Gag, sondern als kreativen Partner: Sie hilft bei Varianten, bei Muster- und Farbrichtungen – und dabei, europäische kulturelle Motive subtil in Formen und Details zu übersetzen. Das beschleunigt Iterationen, während die finale Entscheidung und das Handwerk beim Team bleiben.

MM: Kommen wir zu ASKT KINEXA. Was ist das – und welches Problem lösen Sie damit?

„Wir nutzen KI nicht als Gag, sondern als kreativen Partner.“ – Sunbin Qi, Gründer und CEO

Sunbin Qi: KINEXA ist ein modulares System, das die Stuhlkonfiguration für Einkäufer vereinfacht: zwei Modelle, sechs Stoff-/Material-Finishes und fünf Gestell-/Fußvarianten ergeben 30 Kombinationen innerhalb eines Standardsystems. Für Buyer heißt das: MOQs schneller erfüllen, einheitlich kalkulieren (klare Preislogik) und Lagerrisiko reduzieren – gleichzeitig wird Upselling über verschiedene Base-Optionen deutlich einfacher.

MM: Sie haben ASKT stark auf den deutschen Markt ausgerichtet. Was zeigt Ihnen, dass Sie damit richtig liegen?

Sunbin Qi: Wir haben sehr viel direkt am Markt gelernt. Entscheidend ist, nicht aus dem Bauch heraus zu entwickeln, sondern an realen Einsatzsituationen auszurichten – mit klaren Kriterien für Proportion, Komfort, Material und Alltagstauglichkeit. Der Markt honoriert Anbieter, die Geschmack, Standards und Service konsequent ernst nehmen.

MM: Ein sensibles Thema im B2B: Schutz von Partnern, Exklusivität, Fairness. Wie gehen Sie damit um?

Sunbin Qi: Das ist zentral. Wir bieten Stilschutz und garantieren Design-Exklusivität ab definierten Abnahmemengen. Und wir respektieren bestehende Beziehungen: Wenn sich ein Interessent meldet, der klar einem Partner zuzuordnen ist, führen wir das transparent zurück. Langfristig gewinnt man im deutschen Markt nur über Vertrauen.

MM: Wie lautet Ihre Botschaft an deutsche Einkäufer 2026?

Sunbin Qi: Qualität muss sichtbar und messbar sein – und Service muss verlässlich sein. Unser Anspruch ist, Produkte zu bauen, die das Leben am Tisch bereichern, und gleichzeitig die Beschaffung zu vereinfachen: mit geprüfter Technik, sauberer Nachhaltigkeitslogik und nun mit Sunbin KI als zusätzlicher Entscheidungshilfe.

ASKT auf der CIFF 2026  

ASKT präsentiert seine Lösungen rund um Dining-Chairs sowie Sunbin Kl als neue digitale Schnittstelle für den B2B-Einkauf auf der CIFF (Guangzhou) vom 18. bis 21. März 2026 - Hall 14.1, Stand B01 im Canton Fair Complex. 

Weitere Informationen gibt es unter www.asktfurniture.net, direkt bei Sunbin Kl unter www.asktfurniture.com oder per E-Mail an sunbin@asktfurniture.com.

Die Stühle von ASKT werden nach klaren Kriterien für Proportion, Komfort, Material und Alltagstauglichkeit entwickelt.

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