swiss interior expo 2026
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Bern (Schweiz). Die zweite Ausgabe der swiss interior expo öffnet vom 9. bis 11. November im schweizerischen Bern ihre Tore. Bereits zahlreiche renommierte Aussteller haben ihre Teilnahme an der Fachmesse für Einrichten und Küche bestätigt. Daneben zeigt sich die Veranstaltung mit einem breiten Rahmenprogramm und neuen Angeboten gut aufgestellt.
Zu den teilnehmenden Ausstellern gehören unter anderem Beckermann, Bora, Haier, KH, Liebherr, Orea, Quooker, SHD und V-Zug. Weitere bekannte Marken sollen noch folgen. „Wir wollen unseren Gästen, den Unternehmen genauso wie den Besuchern, eine einmalige Plattform bieten“, sagt Christopher Boss, Geschäftsführer des Veranstalters Trendfairs. „Deswegen haben wir das Format konsequent weiterentwickelt.“ Nach dem erfolgreichen Markteintritt 2024 stehe dem Veranstalter-Team ein deutlich erhöhtes Marketingbudget zur Verfügung. Zudem wurde die Positionierung noch einmal fokussiert und die Besucheraktivierung intensiviert, so Trendfairs.
Laut dem Veranstalter ist das Messeformat auf die Besonderheiten des Schweizer Marktes angepasst: Etwa zwei Drittel der Haushalte wohnen zur Miete – die höchste Quote in Europa. Daher werde ein Großteil der Küchen nicht vom Endkunden gekauft, sondern von Bauträgern, Wohnungsgesellschaften und Generalunternehmern geplant und beschafft. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, richtet die Messe ihr Besucherprofil entsprechend aus: Sie verlegt die Messetage auf Montag bis Mittwoch und spricht Architekten, Projektentwickler und Wohnbaugesellschaften direkt an.
Auch das Rahmenprogramm der diesjährigen Ausgabe der swiss interior expo wächst: Mit dem neuen „furniture square“ sollen ausgewählte Möbelmarken aus der Design- und Premiumbranche eine eigene, kuratierte Plattform erhalten. Und mit der Erweiterung um Badmöbel folgt die Messe einer Entwicklung, die Handel und Planung längst vorantreiben: Küche und Bad wachsen zusammen. Im Schweizer Projektgeschäft werden laut Trendfairs beide Segmente in der Regel gemeinsam geplant und beschafft.
Zusätzlich findet auf der Messe erneut die „Stage“ als Wissens- und Dialogplattform mit zahlreichen Vorträgen statt. Den Blick nach vorn öffnet dabei Trendforscher Sacha Willemsen mit dem Vortrag „Furnishing Futures: Wie Megatrends unser Wohnen neu erfinden“. Um nachhaltigen Küchenbau geht es bei Angela Meuter von Loosli und Alessandra Mezzatesta von der Berner Fachhochschule. Die Perspektive von Architektur und Planung bringen Andrin Schweizer und Judit Solt, Chefredaktorin von Espazium, in einem Talk sowie im Panel mit Patric Simmen auf die Bühne. Und das Zukunftsthema Fachkräfte greift Zeam auf: Die Agentur, die gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) junge Menschen fürs Schreinerhandwerk gewinnt, will zeigen, wie Betriebe die Generation Z finden und halten können.