Systemceram
Starkes Geschäftsjahr

Kevin Göbel (l.) und Felix Engel, die geschäftsführenden Gesellschafter bei Systemceram. Foto: Dirk Biermann

Siershahn. Der Keramikspezialist Systemceram hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 41,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Dabei handelt es sich um ein Wachstum von 4,8%. Besonders erfolgreich war der Geschäftsbereich Küchenkeramik, der ein Plus von 11,6% im Vergleich zum Vorjahr verbuchte. 

Auch der Geschäftsbereich Badkeramik/OEM konnte um 5,1% zulegen. Einzig die Laborkeramik verzeichnete Einbußen von 7%. Während das Laborgeschäft von Systemceram weltweit ausgerichtet ist, konzentriert sich das Unternehmen im Küchen- und Badbereich überwiegend auf den Inlandsmarkt, der einen Umsatzanteil von 90% ausmacht. Im Export ist das Unternehmen dennoch aktiv, hauptsächlich in Österreich, Belgien, Luxemburg und Polen. Zudem entstehen neue Vertriebspartnerschaften in Italien. 

Kevin Göbel und Felix Engel, die geschäftsführenden Gesellschafter bei Systemceram, ziehen eine positive Bilanz: „Dank eines starken Küchengeschäfts sind wir wieder auf Wachstumskurs“, sagt Göbel zum Geschäftsjahr 2025 und führt den Erfolg neben den sich wieder stabilisierenden allgemeinen Marktbegebenheiten auch auf eigene Aktivitäten zurück. Ein zweiter Erfolgsfaktor für die deutlichen Zuwächse im Küchengeschäft sei interner Natur. Durch die weitreichende Vernetzung von Markus Wegmann, seit dem 1. September 2024 Vertriebsleiter und Prokurist bei Systemceram, konnten laut eigener Aussage neue Kunden von den Produkten überzeugt werden.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Geschäftsführer weitere Zuwächse. Dabei sticht das Küchengeschäft mit einem prognostizierten Wachstum „im oberen einstelligen Prozentbereich“ weiter heraus. Auch die beiden Geschäftsbereiche Labor und Bad/OEM sehen Göbel und Engel im Plus. Die positive Ausgangslage soll mit Investitionen unterschiedlicher Größenordnungen gestärkt werden. Geplant sind unter anderem eine neue Plattenfertigung und ein modernes Fertigungsaggregat für die Druckgusskeramik.

Parallel dazu plant das Unternehmen, seine OEM-Aktivitäten über den Küchenzubehörhandel und das Bad hinaus auszubauen. Die Zielrichtung sei dabei branchenoffen und könne vom Caravaning-Bereich und dem Einzelhandel bis zur Möbelindustrie reichen. 


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