Tag des deutschen Rohholzhandels
Bewältigung der Probleme nur gemeinsam möglich

Foto: GD Holz

Am 18. Juni 2019 trafen sich auf Einladung des Fachbereichs Rohholzhandel im Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) Vertreter der Holzindustrie, des Waldbesitzes sowie Rohholzhändler in Würzburg zum Tag des deutschen Rohholzhandels, um gemeinsam über das vergangene Kalamitätsjahr sowie dessen Auswirkungen zu diskutieren.

Eine wesentliche Fragestellung richtete sich nach den in Zukunft anzubauenden Holzarten sowie die Eignung und Relevanz der Fichte. „Die Veranstaltung zeigt uns, dass wir auch künftig nicht ohne die Fichte auskommen werden. Allerdings wird künftig die Kombination von richtiger Baumart auf dem richtigen Standort das zentrale Kriterium für einen angepassten und stabilen Bestand sein“, resümiert Klaus-Heinrich Herbst, Vorsitzender des Fachbereichs Rohholzhandel im GD Holz. „Wir benötigen einen gesunden Mischwald, in dem die Fichte auf den für sie geeigneten Flächen, insbesondere in Höhenlagen, nicht verteufelt wird, sondern ihre Existenzberechtigung behält. Wichtig für die Bewältigung des akuten Problems ist, dass dies nur gemeinsam erfolgen kann. Alle Glieder der Wertschöpfungskette müssen zusammenarbeiten: der Forst, die Aufarbeiter, der Handel und die Logistik sowie die Industrie.“

Der Tag des deutschen Rohholzhandels wird alle zwei Jahre vom GD Holz durchge-führt. In diesem Jahr trafen erstmals alle beteiligten Branchen zusammen, um über die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Holzmarktes zu diskutieren.


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