US-amerikanischer Möbelmarkt
Top-Möbelhändler verzeichnen leichte Erholung

Foto: Pexels

High Point (USA). Der Möbelmarkt in den USA erholt sich leicht: Die Top-100-Möbelhändler des Landes verzeichneten 2025 auf Basis von Umsätzen mit Möbeln, Matratzen und Zubehör ein moderates Umsatzplus von 0,9% und beendeten damit einen zweijährigen Abwärtstrend. Das geht aus einem Bericht der MÖBELMARKT-Partnerzeitschrift Furniture Today hervor.

Der Gesamtumsatz lag 2025 bei umgerechnet rund 44,4 Mrd. Euro (51,6 Mrd. US-Dollar) gegenüber 44,0 Mrd. Euro (51,2 Mrd. US-Dollar) im Jahr 2024. Während 2024 lediglich 25% der Händler steigende oder stabile Umsätze erzielten, schrieb 2025 mehr als die Hälfte schwarze Zahlen, und 13 Unternehmen erreichten ein zweistelliges Wachstum – im Vergleich zum Vorjahr, als dies nur einem Händler gelang.

Ganz ohne Herausforderungen verlief das Jahr jedoch nicht: Hohe Hypothekenzinsen und steigende Wohnkosten hielten viele potenzielle Immobilienkäufer weiterhin zurück. Auch die Inflation blieb ein Thema, und Zölle bestimmten die Schlagzeilen, nachdem die Trump-Regierung im Januar 2025 ihr Amt antrat und neue bzw. strengere Zölle einführte, von denen viele möbelexportierende Länder betroffen waren.

Klassische Möbelhändler schnitten im Vergleich zu spezialisierten Anbietern insgesamt schwächer ab: Sie verzeichneten einen Umsatzrückgang von 1,6% gegenüber dem Vorjahr sowie einen Absatzrückgang von rund 6%. Fachhändler hingegen steigerten 2025 ihren Absatz um 2,3% und erzielten ein Umsatzplus von 3%. Dadurch ergab sich bei der Umsatzverteilung ein Vorsprung von 51% zu 49% zugunsten der spezialisierten Anbieter.

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