VDM
Offener Brief an die Bundeskanzlerin

„Wir brauchen dringend eine Perspektive und eine Strategie für ein abgesichertes Wirtschaften in der Krise“, so Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie. Foto: VDM

Die deutsche Möbelindustrie dringt auf eine gerechte Öffnungsstrategie für den stationären Möbelhandel. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), eine abgesicherte Öffnung spätestens ab 1. März.

Nach nunmehr zwei Monaten Lockdown und einem drastischen Rückgang der Auftragseingänge von in der Spitze mehr als 80% sei jetzt auch der industrielle der Kern der Branche bedroht, stellt Duffner in dem offenen Brief fest, der am Montag als ganzseitige Anzeige in der Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht wurde. Es drohten ernste Folgen für die Arbeitsplätze und den Produktionsstandort Deutschland. „Wir brauchen deshalb dringend eine Perspektive und eine Strategie für ein abgesichertes Wirtschaften in der Krise“, schreibt der VDM-Präsident.
 
Für ein abgesichertes Öffnungskonzept schlägt der VDM konkret vor, die Vorbuchung von Beratungsterminen zu ermöglichen, die Abstandsflächen im Handel auf 50 qm Verkaufsfläche pro Kunde zu erhöhen und den Zutritt nur mit FFP2-Masken zu erlauben. Zudem könnten die Frequenzen und die schon erprobten Hygienekonzepte eng überwacht und die Öffnungszeiten in den Abend und am Wochenende entzerrt werden.
 
In einer aktuellen Verbandsumfrage berichten mehr als 80% der Unternehmen von teils drastischen Rückgängen beim Auftragseingang im Januar. Rund die Hälfte der befragten Möbelhersteller plant im Februar Kurzarbeit.

Hier (Downloard) lesen Sie den offenen Brief von VDM-Präsident Elmar Duffner an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wortlaut.


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