Verband der Deutschen Möbelindustrie
60 Hersteller für „Möbel Made in Germany zertifiziert“

Sachsenküchen erhält den neuen Herkunftsnachweis

Jan Kurth (li.), Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie, überreicht die Urkunde für „Möbel Made in Germany“ an Elko Beeg (re.), den Geschäftsführer von Sachsenküchen. Foto: Sachsenküchen

Das neue Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ stößt in der Branche auf großes Interesse: 60 Möbelhersteller haben sich inzwischen für das Qualitätssiegel zertifiziert, das für Qualitätsmöbel aus deutscher Fertigung steht. Als 60. Unternehmen wurde jetzt die Sachsenküchen Hans-Joachim Ebert GmbH mit „Möbel Made in Germany“ ausgezeichnet. 

„Wir freuen uns, dass unser Label in der deutschen Möbelindustrie auf so viel Resonanz stößt und der Wirkungskreis immer größer wird“, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), bei der Übergabe der „Möbel Made in Germany“-Urkunde an Sachsenküchen-Geschäftsführer Elko Beeg. Als erfolgreicher, innovativer Küchenmöbelproduzent sei Sachsenküchen ein prominenter Neuzugang im Kreis der Label-Inhaber.

„Individuelle Möbelgestaltung, nachhaltige Qualität, Werkstoffe aus heimischen Gegenden, edles Design und exquisite Verarbeitung ˏMade in Germanyˋ stellen die Grundlage unseres Unternehmens dar“, sagte Beeg bei der Urkundenübergabe. „Das Siegel ˏMöbel Made in Germanyˋ unterstreicht die Tatsache, dass wir am Standort Deutschland nach hohen Qualitätsmaßstäben produzieren.“ Am Stammsitz in Dippoldiswalde im Erzgebirge fertigt Sachenküchen rund 18.000 Küchen. Fast die Hälfte des Umsatzes von zuletzt 47,2 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2020) wird im Export erzielt. Das 240 Mitarbeiter zählende Traditionsunternehmen gehört zu den ältesten Küchenmöbelherstellern in Deutschland. Bereits 1908 wurde mit der Möbelfertigung begonnen. In den 1930er Jahren entwickelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Küchenmöbelproduzenten. 

Das geographische Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ ist seit August 2020 am Markt. Initiiert und entwickelt wurde es vom VDM gemeinsam mit dem renommierten Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL). Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) überwacht die Einhaltung der strengen Kriterien im Auftrag des VDM. Für eine Zertifizierung muss nachgewiesen werden, dass die Konstruktion, die Montage und die Qualitätsprüfung des jeweiligen Möbelprogramms in Deutschland stattfinden. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgen.


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