Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM)
Mehr Möbel-Export angestrebt

Analytiker im Auftrag des VDM: Geschäftsführer Stefan Schultheiß (stehend) von der Cologne Strategie Group. Foto: VDM

Am gestrigen Mittwoch, den 10. Oktober, fand in Köln die Auftaktsitzung des neuen Arbeitskreises Export statt, mit dem der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) die Auslandsaktivitäten der Branche nachhaltig stärken möchte.

Rund ein Drittel der gesamten deutschen Möbelproduktion geht aktuell in den Export. „Das ist zu wenig“, summiert VDM-Geschäftsführer Jan Kurth nüchtern den Anteil und erläutert: „Angesichts des schwierigen einheimischen Marktes ist ein kräftiges zweites Standbein durch den Ausbau des Möbelexports in Europa und vor allem darüber hinaus sowohl notwendig als auch erzielbar“. Die Sichtung der Potenziale, eine detaillierte Analyse zukunftsträchtiger Märkte sowie handfeste Tipps und Ratschläge waren Gegenstand des gestrigen Treffens in den Räumen der Koelnmesse.

Die Koelnmesse mit ihren etlichen inländischen Wohn- und Einrichtungsmessen am Standort Köln, aber auch ihren weltweiten Satelliten ist Partner der deutschen Möbelindustrie, ihrer Zulieferer und ihrer Fachsegmente. Uwe Deitersen, langjähriger imm cologne Projektmanager und heute Director Customer Relations, erläuterte die Möglichkeiten einer zielgerichteten Zusammenarbeit für die deutschen Aussteller: Von Beiträgen im Newsletter über VIP-Angebote für deren Besucher und der Vermittlung von Händlerkontakten in Zielmärkten bis hin zur Möglichkeit der Teilnahme an Roundtable-Gesprächen mit Händlern im Ausland. Die Hilfestellungen der Koelnmesse sind breit gefächert und bieten jedem Aussteller eine individuelle Idee und Chance zum aktiven, über das Normale hinausgehende, Engagement.

Die Cologne Strategie Group (CSG) analysierte im Auftrag des VDM einige potenzielle Zukunftsmärkte unter dem Aspekt einer realistischen Machbarkeit für den Export von deutschen Möbeln. „Es nützt nichts, visionär nach den Sternen zu greifen. Daten, Fakten und für die Möbelindustrie zugespitzte Analysen zeigen uns das Potenzial einzelner Märkte. Es ist jetzt an der Zeit, Wege für den deutschen Möbel-Mittelstand zu definieren. Unwegsamkeiten dürfen die Branche nicht hindern, denn im globalen Handeln liegt die Zukunft“, erläutert Stefan Schultheiß, Geschäftsführer der CSG. Insbesondere zeigte er die Marktpotentiale in den drei derzeit erfolgreichsten außereuropäischen Exportländern für deutsche Möbel, den USA, Russland und China.

Der VDM verteilte und erläuterte zudem seinen aktuellen Export-Leitfaden, der viele praktische Tipps zur Exportunterstützung enthält, den wir Ihnen unter Downloads bereitstellen.


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