Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp)
Vorstand einstimmig wiedergewählt – Wirtschaftliche Lage weiter angespannt

Der wiedergewählte Vorstand des vdp (v.l.n.r.): Dr. Peter Hamberger, Volker Kettler, Michael Schmid und Bernhard ter Hürne. Foto: vdp

Bei der Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) am 24. Mai in Bad Honnef wurden der Vorsitzende Michael Schmid sowie die Beisitzer Dr. Peter Hamberger, Bernhard ter Hürne und Volker Kettler einstimmig wiedergewählt. Alexander Drüsedau hat seine Vorstandstätigkeit beendet. „Für die hervorragende Unterstützung unserer Verbandsarbeit danken Vorstand und Geschäftsführung des vdp Herrn Drüsedau ganz herzlich“, so Michael Schmid.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde vonseiten der vdp-Geschäftsstelle unter anderem über die wirtschaftliche Lage der Parkettbranche, die Pressearbeit, die Marketingaktivitäten sowie aktuelle Entwicklungen auf technischer und auf Normungsebene berichtet.

Das Statistische Bundesamt weist für das vergangene Jahr 2018 einen anhaltend negativen Wirtschaftstrend aus: So lag die produzierte Parkettmenge bei nur noch 6,9 Mio. qm und damit um 8,6% niedriger als im Vorjahr. Ähnlich sieht es bei den Umsätzen aus: Diese sanken im Inland auf 180 Mio. Euro, das ist ein Minus von 8,7%. Gleichzeitig stiegen die Parkettexporte auf 267,1 Mio. Euro an, immerhin ein Plus von 2,8% im Vergleich zu 2017.  „Die heimischen Unternehmen profitieren dabei eindeutig von dem guten Ansehen deutscher Produkte ‚Made in Germany‘“, erklärt Schmid. Leicht zurück gingen dagegen die Importe: Sie weisen ein Minus von 1,7% auf nunmehr 361,4 Mio. Euro auf.

„Ein Hauptgrund für die aktuelle Entwicklung des deutschen Parkettmarktes ist der anhaltende, immense Druck durch Substitutionsgüter wie zum Beispiel Fliesen, PVC-Belägen oder Teppichböden. Deutschland entwickelt sich durch den Rückgang der Produktion und Veränderungen im Außenhandel hin zu einer Drehscheibe für den Parketthandel“, schließt Schmid.


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