Vereinsmitgliederversammlung der AMK
Küchenbranche schlägt sich wacker

AMK-Geschäftsführer Volker Irle informierte auf der Vereinmitgliederversammlung über die Lage der Küchenbranche und die Geschäftstätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft. Foto: AMK

Mehr als 140 Teilnehmer haben am heutigen Dienstag, den 27. Oktober, die erste reine Online-Vereinsmitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche verfolgt. Geschäftsführer Volker Irle sowie die Vorstandssprecher Dr. Oliver Streit und Roland Hagenbucher informierten über die Lage der Küchenbranche und die Geschäftstätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft.

Insgesamt steht die Küchenbranche gut da. Nach einem erfolgreichen Start in 2020 brach der Gesamtumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie kurz nach dem coronabedingten Lockdown zwar signifikant ein, erholte sich aber ab Juni deutlich, besonders im Inland. Elektroklein- und Großgeräte verzeichnen trotz Corona sogar ein deutliches Umsatzwachstum. In Anbetracht der Umstände kann auch der Handel zufrieden sein: Die Anzahl verkaufter Küchen lag bis Ende Juni zwar noch unter Vorjahr, dank gesteigerter Auftragswerte konnte jedoch bereits das Umsatzniveau des Vorjahres erreicht werden. Der Trend zu höherwertigen Küchen hält also an, die Gesellschaft für Konsumforschung weist aktuell einen durchschnittlichen Wert von 9.635 Euro pro verkaufter Küche aus. Allerdings ist darin der SB-Bereich nicht enthalten.

Das Jahr 2020 werde der Küche ein positives Wachstum bescheren. Die Auftragseingänge während des Lockdowns werden zum Ende des Jahres überkompensiert sein, so Streit. „Zuhause bleiben“ rückt die Küche dabei noch mehr in den Fokus. „Die Küche wird zum Anker in Coronazeiten und immer mehr zum Lebensmittelpunkt“, ist sich Streit sicher. Auch für 2021 sei eine positive Marktentwicklung zu erwarten. Die Nachfrage nach hochwertigen Küchen halte an und auch die Baukonjunktur wächst weiter auf hohem Niveau.

Ähnlich gut wie die Branche insgesamt steht auch die AMK selbst da, in der aktuell 147 Mitgliedsunternehmen organisiert sind. Mit Allmilmö, Beko, Imperial, Lignum Consulting und PCE Deutschland traten in diesem Jahr fünf Unternehmen bei. Und auch in den fünf Arbeitsgruppen – Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Technik und Normung, Spülen und Zubehör, Internationalisierung und China – wird fleißig gearbeitet. Einen ausführlichen Bericht dazu und zu den Maßnahmen der AMK in der Coronakrise lesen Sie in der November-Ausgabe des küche&bad forum.

Die nächste AMK-Vereinsmitgliederversammlung ist übrigens für den 16. März 2021 geplant. Diese Veranstaltung soll dann wieder wie gewohnt in Mannheim stattfinden.


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