VHK Herford und VDM
Doppelspitze für die Verbände

Jan Kurth (rechts) und Klemens Brand (links) lösen Dr. Lucas Heumann als Geschäftsführer der Herforder Möbelverbände ab, wenn dieser am Jahresende in den Ruhestand geht. Fotos: Schwarze

VDM-Geschäftsführer Jan Kurth wird ab 2020 die Nachfolge von Dr. Lucas Heumann antreten, der in den Ruhestand geht, und künftig neben den Verbänden der Holz- und Möbelindustrie in Bad Honnef auch die Fach- und Regionalverbände in Herford führen. Unterstützt wird er dabei von Rechtsanwalt Klemens Brand, seit mehr als 30 Jahren Jurist bei den Herforder Verbänden und bereits bisher Leiter der Rechtsabteilung und neben Heumann verantwortlich für alle Tarifverhandlungen. Er wird ebenfalls Geschäftsführer in den Verbänden, die sich mit Rechts- und Tariffragen befassen, also dem Verband der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe, dem Fachverband der Serienmöbelbetriebe des Handwerks und dem Verband der Polstermöbelindustrie.

Parallel dazu soll die Arbeit der beiden Verbändezentren in Bad Honnef und Herford enger miteinander verzahnt werden, um Doppelarbeiten künftig zu vermeiden und mit den vorhandenen Kompetenzen aller Mitarbeiter mehr für die Mitgliedsunternehmen zu erreichen. Ziel der so entstehenden Synergien sei es, gemeinsam mehr zu erreichen als bisher, weder die Einsparung von Mitarbeitern noch eine der beiden Geschäftsstellen stünden zur Disposition: „Wir sind froh, dass wir die Mitarbeiter mit ihrer Expertise haben und willen sie zwingend halten“, betonte Kurth, der künftig in beiden Geschäftsstellen gleichermaßen vertreten sein will und hierfür bereits eine Wohnung in Herford sucht. Der VDM werde zudem als Zeichen der Zusammenarbeit ebenfalls eine Geschäftsstelle in Herford im Haus der Verbände bekommen. Auch Dr. Lucas Heumann betonte die Vorteile, wenn die Kompetenzen beider Verbände gebündelt würden: „Wir erhoffen uns beispielsweise, dass wir über die Verbindung mit dem VDM mehr Einfluss auf die Entscheidungsprozesse in Brüssel nehmen können, wo bereits 80 bis 90 Prozent aller für die Möbelindustrie relevanten Gesetze und Verordnungen beschlossen werden.“

Lesen Sie mehr über die neue Struktur bei den Fachverbänden der Möbelindustrie in der Juli-Ausgabe des MÖBELMARKT.

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