Viasit
Meldet Rekordumsatz

Die Viasit-Geschäftsführer Thomas Schmeer (links) und Werner Schmeer blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2018/19 zurück. Foto: Viasit

Der Bürositzmöbelhersteller Viasit konnte seinen Jahresumsatz im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, um 14% auf rd. 33 Mio. Euro steigern. Das gaben die Geschäftsführer Werner und Thomas Schmeer am Firmensitz in Neunkirchen bekannt. Damit übertraf das Familienunternehmen nicht nur den Branchendurchschnitt, sondern die Saarländer erzielten auch den bisher höchsten Umsatz der Firmengeschichte.

Wachstumstreiber seien vor allem neue längerfristige Engagements mit Großunternehmen im In- und Ausland, neue Liefer- und Werkverträge mit Importeuren vor allem in den USA, Kanada und Nahost, die Viasit-Produkte unter Lizenz montieren und vermarkten, sowie die Ausweitung des Produktportfolios in Richtung Soft Seating gewesen.

Mittlerweile ist Viasit stolz darauf, neun aktuelle DAX30-Unternehmen zum Kundenkreis zählen zu können. Daneben seien die ergonomischen und nachhaltig produzierten Sitzmöbel aus dem saarländischen Neunkirchen auch bei öffentlichen Auftraggebern sehr beliebt.

Auch die Tochtergesellschaft Viasit International Ltd. mit Sitz in London konnte den Umsatz auf den britischen Inseln um mehr als 27% steigern – trotz des drohenden Brexit, der die Stimmung in der Wirtschaft drückt. Wichtigster Auslandsmarkt bleibt aber weiterhin Frankreich, gefolgt von Benelux, Österreich und Großbritannien.

Insgesamt lag der Exportanteil von Viasit im Geschäftsjahr bei rund 41%. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 25 neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in der Endmontage, aber auch in der Logistik, wo Viasit verstärkt auf eine eigene Fahrzeugflotte setzt.

Mit internen Projekten zur Digitalisierung und Prozessoptimierung in Produktion und Logistik habe Viasit 2018/19 wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Dadurch konnte der Output gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine Monatsproduktion gesteigert werden (rd. 12%).

Dementsprechend gut seien die Aussichten für 2019/2020: „Wir gehen mit unserem marktgerechten Produktportfolio, effizienten Produktions- und Logistikstrukturen, über Jahre aufgebauten besten Beziehungen zu unseren Fachhandelspartnern sowie einer schlagkräftigen Vertriebstruppe in das neue Jahr. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir dieses Ergebnis im nächsten Jahr noch einmal toppen können“, ist Geschäftsführer Werner Schmeer optimistisch.


zum Seitenanfang

zurück