Villeroy & Boch
Gutes Ergebnis trotz Pandemie

Bilanzpressekonferenz 2021:(v.l.) Dr. Markus Warncke und Frank Göring. Foto: Villeroy & Boch

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 800,9 Mio. Euro und lag aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie um 32,4 Mio. Euro bzw. 3,9% unter Vorjahr. Währungsbereinigt entspricht dies einem Umsatzrückgang von 3,2%. Vor allem das zweite Quartal 2020 war mit einem Umsatzrückgang von 19,0% sehr stark von der Pandemie betroffen. Aufgrund des umsatzstarken zweiten Halbjahres konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres von -13,4% auf -3,9 % vermindert werden. 
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 539,1 Mio. Euro und lag damit um 14,9 Mio. Euro bzw. um 2,7% unter Vorjahr. Dabei ist es gelungen, den Umsatzrückstand des ersten Halbjahres (-9,7%) aufgrund der guten Umsatzentwicklung des zweiten Halbjahres aufzuholen und in einigen Ländern wie z. B. in Schweden (9,6%) und Deutschland (8,1%) sogar zu steigern. Die positive Umsatzentwicklung in Deutschland war insbesondere auf das starke Wachstum im traditionellen Großhandel (+7,6%) sowie auf das E-Commerce-Geschäft (+31,3%) zurückzuführen. 
Der Unternehmensbereich Tischkultur hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 259,2 Mio. Euro erzielt und lag damit um 17,3 Mio. Euro bzw. 6,3% unter Vorjahr (kursbereinigt: -5,9 %). Auch für den Unternehmensbereich Tischkultur verlief die zweite Jahreshälfte sehr positiv. So konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres (-21,7%), bedingt durch die weltweiten Schließungen der Einzelhandelsgeschäfte aufgrund des Lockdowns, auf -6,3% reduziert werden. Größter Wachstumstreiber waren die E-Commerce-Aktivitäten (+46,6%) in nahezu allen relevanten Märkten. 
Der Auftragsbestand im Villeroy & Boch-Konzern zum 31. Dezember 2020 hat sich im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt (von 44,8 Mio. Euro auf 100,8 Mio. Euro). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 85,1 Mio. Euro (Vorjahr: 35,3 Mio. Euro) und auf den Unternehmensbereich Tischkultur 15,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,5 Mio. Euro). 
In Summe beurteilt der Vorstand die wirtschaftliche Lage des Konzerns als zufriedenstellend. „Nach einem sehr schwierigen 1. Halbjahr 2020 hat sich unser Geschäft in der 2. Hälfte des Jahres deutlich besser entwickelt als erwartet. In Kombination mit unserem strikten Kostenmanagement haben wir so auch in der Pandemie ein außerordentlich gutes Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielt“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. 


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