Villeroy & Boch
Umsatzsprung im 1. Quartal

Foto: Villeroy & Boch

Im ersten Quartal 2021 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz in Höhe von 223,3 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit um 40,9 Mio. Euro bzw. 22,4% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zum einen war das Vorjahresquartal bereits durch die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie belastet, zum anderen profitiert der Konzern aktuell verstärkt von dem Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Haus und Bad sowie der Verschönerung des eigenen Wohnumfelds.

Die Auftragseingänge des ersten Quartals 2021 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 31,2 Mio. Euro auf 132,0 Mio. Euro. Davon entfielen 108,7 Mio. Euro (31.12.2020: 85,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 23,3 Mio. Euro (31.12.2020: 15,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2021 vor allem aufgrund der erreichten Umsatzsteigerung auf 18,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro).Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im ersten Quartal 2021 einen Umsatz in Höhe von 159,3 Mio. Euro (Vorjahr: 125,8 Mio. Euro). Dabei wurde in allen Geschäftsfeldern ein Umsatzwachstum erzielt. Der Umsatzanstieg in Höhe von 33,5 Mio. Euro zeigte sich dabei hauptsächlich im Geschäftsfeld Sanitärkeramik (+20,3 Mio. Euro) sowie im Geschäftsfeld Wellness (+6,1 Mio. Euro). Der Unternehmensbereich Bad und Wellness startete aufgrund des umsatzstarken ersten Quartals mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 16,6 Mio. Euro ins aktuelle Geschäftsjahr (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro).

Auch für den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle verlief das erste Quartal 2021 sehr positiv. Der Unternehmensbereich konnte einen Umsatz in Höhe von 63,3 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: 56,0 Mio. Euro) und lag damit um 7,3 Mio. Euro über dem Vorjahr, welches jedoch bereits durch die weitreichenden Corona-bedingten Schließungen der Ladengeschäfte ab Mitte März 2020 beeinträchtigt war

Im ersten Quartal 2021 hat der Villeroy & Boch-Konzern Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 3,7 Mio. Euro getätigt (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Davon entfielen 2,7 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 1,0 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden neue Anlagen für die Keramikwerke in Ungarn und Frankreich sowie Werkzeuge für die ViClean-Produktion erworben. Im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle wurde im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig, in Neuanschaffungen von Presswerkzeugen sowie in die energetische Optimierung eines Ofens investiert.

Im Verlauf des Jahres 2021 wird im Zuge verringerter Infektionsrisiken bzw. fortschreitender Impfungen damit gerechnet, dass die Erholung der Weltwirtschaft an Fahrt gewinnen wird. Die Stärke der wirtschaftlichen Erholung wird voraussichtlich von Land zu Land erheblich variieren. Aufgrund der überaus guten Geschäftsentwicklung des ersten Quartals 2021 und der hohen Auftragsbestände in beiden Unternehmensbereichen wird die Prognose für den Konzernumsatz und das operative Ergebnis für das Gesamtjahr erhöht. Es wird im gegebenen wirtschaftlichen Umfeld eine Umsatzsteigerung zwischen 5% und 10% (bisher 3% bis 5%) sowie ein deutlich überproportionaler Anstieg des operativen Konzernergebnisses erwartet. Insbesondere im zweiten Halbjahr wird eine, im Vergleich zum durch Nachholeffekte geprägten Vorjahr, nachlassende Umsatzdynamik erwartet.

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG beurteilt die wirtschaftliche Lage des Konzerns insgesamt als positiv. „Wir sind außerordentlich gut in das Jahr 2021 gestartet, die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal ist herausragend. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist erheblich gestiegen. Wir profitieren derzeit verstärkt vom Trend der Renovierung und Neuausstattung des Zuhauses“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender des Villeroy & Boch-Konzerns.


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