Vivonio
Anpassung der Produktionskapazitäten

Elmar Duffner, Geschäftsführer und CEO von Vivonio. Foto: Vivonio

Die Vivonio Furniture GmbH passt die Produktionsaktivitäten ihrer Unternehmen den aktuellen Anforderungen an: Bis vor Ostern war die Produktion bei Maja Wittichenau sowie bei Staud zeitweise ausgesetzt. Beide Werke werden in unterschiedlichen Intensitäten ab dem 14. April 2020 wieder hochgefahren. Damit sind alle sieben Tochterunternehmen wieder am Netz.

Das Hochfahren bei Maja Wittichenau bis auf 100% und den reguläre Drei-Schichten-Betrieb wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und ist abhängig von den Ikea-Ladenöffnungen. Kontinuierlich, also auch in den vergangenen Wochen, wurden Waren aus dem Fertiglager an den Großkunden geliefert, um den dort weiterlaufenden Online-Handel zu bedienen. Der Produktionsstillstand der vergangenen Tage wurde zudem für Instandhaltungsmaßnahmen genutzt, die ursprünglich für die Woche nach Ostern vorgesehen waren.

Bei Staud, dem Spezialisten für Schlafmöbel, ist vorerst geplant, die Produktion für fünf Wochen in Vollauslastung zu fahren, um den vorhandenen Auftragsbestand für die Kunden im Möbelhandel zu produzieren und auszuliefern. „Die sehr kurzfristig getroffene Entscheidung, die Produktion bei Staud für drei Wochen komplett ruhen zu lassen, hat sich als richtig erwiesen. Die Versorgung mit Materiallieferungen, insbesondere aus dem benachbarten Ausland, konnte justiert und für die nähere Zukunft gesichert werden. Gleichzeitig konnten die vor der Betriebsunterbrechung vorhandenen Auf¬träge mit den Kunden neu terminiert und avisiert werden, sodass eine ter¬mingerechte Auslieferung und auch die reibungslose Anlieferung an deren Läger möglich ist“, sagt Elmar Duffner, Geschäftsführer und CEO von Vivonio.

Ab dem 14. April 2020 sind damit wieder alle sieben Standorte der Vivonio Furniture GmbH am Netz. „Bis jetzt ist es uns gelungen, unter Einhaltung hoher Hygienestandards, die Geschäftstätigkeit der Gruppe auf einem recht hohen Niveau aufrechtzuerhalten“, so Duffner. „Wir haben die gewohnte Produktivität und Lieferverfügbarkeit gewahrt und unsere Kunden zu jedem Zeitpunkt klar informiert, sodass auch Montagetermine beim Endkunden reibungslos erfolgen konnten.“

Vivonio und die einzelnen Unternehmen setzen in dieser besonderen Zeit weiterhin auf aktive Kommunikation: Man werde direkt auf die Kunden zugehen und sie über Erreichbarkeiten und neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten – und zwar so aktuell, wie es eben geht: „Wie alle Akteure in Politik und Wirtschaft beobachten wir sehr genau, wie sich die Situation entwickelt. Von zentraler Bedeutung ist für uns, wann der Möbelhandel seine Pforten wieder öffnen wird. Unsere Kapazitätsplanung werden wir dahingehend flexibel und im Sinne unserer Kunden anpassen. Wir hoffen, dass sich die Gesamtsituation bald wieder entspannt“, sagt Duffner, der zuversichtlich ist, dass die Vivonio-Unternehmensgruppe die Herausforderungen der Corona-Pandemie meistern wird.


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