Westwing
Verbessert Profitabilität im 2. Quartal 2025
München. Westwing hat im zweiten Quartal 2025 einen Umsatz von 100 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Rückgang von 6,1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das bereinigte EBITDA stieg um 61% auf 6 Mio. Euro, was einer Marge von 6,3% und einer Verbesserung um 2,6% entspricht.
Das EBIT stieg im Jahresvergleich um 5 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro (Q2 2024: -3 Mio. Euro), was laut Westwing auf die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung der Komplexität im Jahr 2024 zurückzuführen ist. Der allgemeine Profitabilitätsanstieg wurde durch Margenverbesserungen, operative Effizienzsteigerungen und ein diszipliniertes Kostenmanagement getrieben - trotz negativer Skaleneffekte. Das Bruttowarenvolumen (GMV) ging im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% zurück. Diese Entwicklung war laut eigener Aussage in erster Linie auf die negativen Auswirkungen der Umstellung auf ein hochwertigeres und kleineres Produktsortiment zurückzuführen.
Der Free Cashflow war im zweiten Quartal mit -5 Mio. Euro negativ, das Nettoumlaufvermögen belief sich auf 5 Mio. Euro. Das Nettoumlaufvermögen wurde laut Unternehmensaussage vor allem durch den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beeinflusst, der auf einen vorübergehenden Anstieg der Lagerbestände, insbesondere aufgrund der Einführung einer erheblichen Anzahl neuer Westwing-Collection-Produkte im ersten Halbjahr, zurückzuführen ist. Im zweiten Halbjahr 2025 wird ein Rückgang der Lagerbestände erwartet, der sich positiv auf das Nettoumlaufvermögen auswirken wird. Die Netto-Cash-Position lag Ende Juni bei 50 Mio. Euro.
Westwing bestätigt damit seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025, die im März veröffentlicht wurde. Die negativen Auswirkungen der Einführung eines überwiegend globalen, hochwertigeren und kleineren Produktsortiments auf die Umsatzentwicklung dürften bis zum Ende des Jahres nachlassen. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert das Unternehmen daher einen Umsatz zwischen 425 Mio. und 455 Mio. Euro mit einer Wachstumsrate von -4% bis +2% gegenüber dem Vorjahr. Während der Umsatzausblick für das Geschäftsjahr verhalten bleibt, bilden die Transformationsfortschritte des Jahres 2024 die Grundlage für eine deutliche Verbesserung der Profitabilität in 2025. Westwing erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 25 Mio. Euro und 35 Mio. Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge im Bereich von +6% bis +8%.
Dr. Andreas Hoerning, CEO von Westwing, sagt: „Westwing hat ein starkes erstes Halbjahr hinter sich, mit einer deutlichen Steigerung der Profitabilität, die auf die erfolgreich umgesetzten Veränderungen im Jahr 2024 zurückzuführen ist. Mit dem Übergang in die dritte Phase unseres dreistufigen Wertsteigerungsplans sind wir auf dem besten Weg, das volle Wertpotenzial von Westwing zu erschließen.“