XXXLutz
Kauft auch Möbel Pfister

Mag. Thomas Saliger, Unternehmenssprecher der XXXLutz-Gruppe. Foto: XXXLutz

XXXLutz setzt seine Expansion weiter fort und hat jetzt Möbel Pfister in der Schweiz gekauft. Der Zukauf umfasst 20 Möbel Pfister Einrichtungshäuser, sowie drei Einrichtungshäuser der Marken Hubacher, Egger und Svoboda.

Damit hat das Unternehmen ein führendes Einrichtungsunternehmen der Schweiz erworben und die Zahl der betriebenen Einrichtungshäuser auf über 320 in zwölf europäischen Ländern gesteigert.

Möbel Pfister wie auch die weiteren zur F.G. Pfister Holding AG gehörenden Firmen, Pfister Professional AG, Pfister Vorhang Service AG und die Arco Regio AG mit ihren Einrichtungshäusern Hubacher, Egger und Svoboda werden weiterhin mit eigenem Marktauftritt und unter dem bisherigen Namen auftreten. „Die Marke Pfister ist in der Schweiz eine Institution mit einer ausgeprägten Identität und das Unternehmen ein erfolgreicher Player der Einrichtungsbranche. Wir wollen diesen Erfolg weiterführen und diese starke Position weiterentwickeln. Die Pfister-Unternehmen werden in Zukunft zusätzlich von der großen Einkaufskompetenz und Einkaufsstärke der XXXLutz Gruppe profitieren“, so Mag. Thomas Saliger, Unternehmenssprecher der XXXLutz-Gruppe.

Alle Mitarbeitenden der Pfister Gruppe sollen zu den gleichen Konditionen wie bisher weiterbeschäftigt werden. Die F.G. Pfister Holding AG – zu der auch die nicht von der Transaktion betroffene Arco Immobilien Management AG gehört – wird in Zukunft mittels Firmenübernahmen und Beteiligungen weiterhin unternehmerisch tätig sein und durch diese Erträge dazu beitragen, dass der Stiftungszweck der F.G. Pfister Stiftung erfüllt werden kann.

„Wir sind ein kerngesundes Unternehmen, das schwarze Zahlen schreibt. Was wir tun, muss dazu beitragen, dass wir  uns auch in Zukunft im Markt behaupten, die Unternehmen konkurrenzfähig sind, profitabel arbeiten und wir somit Arbeitsplätze sichern. Dies entspricht dem Stiftungszweck der F.G. Pfister Stiftung, die Besitzerin der Holding ist, und das Wohl der Mitarbeitenden als primäres Ziel hat.  Mit dem Verkauf an ein europaweit tätiges Familienunternehmen mit 4,4 Milliarden Euro Umsatz stellen wir die bestmögliche Option für das Unternehmen und Mitarbeitenden sicher – im Sinn einer Vorwärtsstrategie für die langfristige positive Entwicklung der Pfister-Unternehmen“, so Rudolf Obrecht, Verwaltungsratspräsident und Delegierter der F.G. Pfister Holding.

Der Verkauf der Pfister Unternehmen wird auch von der F.G. Pfister Stiftung als eine weitsichtige und gute Lösung begrüßt. „Der Stiftungsrat hatte einen sehr engen Austausch mit dem Verwaltungsrat. Alle strategischen Optionen haben wir am Grundsatz der erfolgreichen Entwicklung der Unternehmen im Sinne der Arbeitsplatzsicherheit gemessen. Das Familienunternehmen XXXLutz hat die Marktstärke, die Existenz der Pfister-Unternehmen und deren Arbeitsplätze in der Schweiz langfristig zu sichern”, sagt Corina Eichenberger, Präsidentin der F.G. Pfister Stiftung.

Mit dem Zukauf der 22 Kika Einrichtungshäuser in Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei (Anfang Mai 2019), sowie der erst vergangene Woche bekannt gegebenen Partnerschaft mit Möbel Roller/tejo/Schulenburg in Deutschland, der Eröffnung von fünf Möbelix, fünf Mömax Einrichtungshäuser, sowie diverser Erweiterungsbauten und dem nunmehrigen Zukauf in der Schweiz, ist die XXXLutz Gruppe mit Sitz in Wels nach eigenen Angaben „das mit Abstand schnellst wachsende Möbelhandelsunternehmen in Europa“.


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