XXXLutz
Nothilfe-Programm für Flut-Opfer verlängert

Beim Abladen und Einlagern der gespendeten Möbel helfen auch die Kiersper Feuerwehrleute. Foto: XXXLutz

Auch wenn die verheerenden Auswirkungen der Hochwasser-Katastrophe aus diesem Sommer die Schlagzeilen aktuell nicht mehr dominieren, halten die XXXLutz Möbelhäuser an ihrem Soforthilfe-Programm für die Geschädigten der Flut fest und werden weiterhin dort helfen, wo es möglich ist.

„Die Menschen, die schwer vom Schicksal getroffen worden sind und weiter nicht wissen, wie es weitergehen soll, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Deswegen haben wir unser Programm bis mindestens in den März 2022 verlängert“, sagt Alois Kobler, CEO XXXLutz Deutschland: „Unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Möbelhäusern vor Ort haben gesehen, was es heißt, über Nacht sein ganzes Hab und Gut zu verlieren. Entsprechend haben wir schnell, unbürokratisch und pragmatisch geholfen – und wir werden das auch weiterhin tun. Es gibt unzählige Geschichten, die uns gezeigt haben, dass es möglich ist, die Not zu lindern und zumindest kleine Lichtblicke zu schaffen.“

Umgehend nach den katastrophalen Unwettern im Juli hatte die XXXLutz Unternehmensgruppe ein auf vier Säulen basierendes Soforthilfe-Programm aufgelegt: Ad-hoc-Nachlässe von bis zu 50 Prozent gibt es auch weiterhin für Geschädigte in den XXXLutz Möbelhäusern Würselen, Essen, Oberhausen, Lüdenscheid, Iserlohn, Salzbergen, Görgeshausen, Hennef und Wolfratshausen sowie online im Shop (www.xxxlutz.de). Transporter werden ebenfalls weiterhin kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dazu hat XXXLutz mit Institutionen wie Freiwilligen Feuerwehren oder Hilfswerken kooperiert und mit Möbel-Spenden unterstützt. Auch wurde eigenen, vom Hochwasser betroffenen Mitarbeiter*innen finanziell mit Geld aus dem 1,5 Millionen Euro dotierten Notfall-Hilfsfonds des seit Jahren etablierten XXXL Plus Mitarbeiterprogramms geholfen. Und auch die Belegschaft selbst zeigte sich eigeninitiativ solidarisch, sammelte Spenden, die die Geschäftsführung kurzerhand verdoppelte – auch hier kam am Ende ein Betrag von über 16.000 Euro zusammen. „Wenn wir eines aus dieser Katastrophe gelernt haben, dann die Tatsache, dass es oftmals sehr kleine Dinge sind, die Großes bei den Menschen bewirken“, betont Alois Kobler: „Auch unsere Mitarbeiter*innen haben umgehend ihre Hilfsbereitschaft gezeigt, zum einen mit der Spende, aber sie haben vor allem auch vor Ort mit angepackt und geholfen!“

Die XXXLutz Einrichtungshäuser haben Einrichtungen in einem Gesamtwert von mehreren hunderttausend Euro gespendet: so beispielsweise im Märkischen Kreis des besonders betroffenen Kreises Arnsberg 30.000 Euro an eine Aktion des Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. Küchen im Wert von 20.000 Euro gehen an das Projekt „Wir bauen auf“ in Hönningen und Liers im Ahrtal, die Stadt Würselen konnte in Zusammenarbeit mit XXXLutz temporären Wohnraum einrichten und Hochwasser-Opfern zur Verfügung stellen, dringend benötigtes Geschirr gab es für die Feuerwehr in Altena. „Das sind alles nur ein paar wenige Beispiele von ganz vielen, auf die wir ganz besonders stolz sein können. Vor allem unsere Hausleiter*innen in den Regionen waren sozusagen im Dauereinsatz und haben so zusammen fast 200 Familien und Privatpersonen auf ganz unterschiedliche Weise und auf direktem Weg geholfen. Wenn die Kleinsten nichts mehr haben und wir mit einem Kinderzimmer helfen konnten, dann kann sich jeder sehr gut vorstellen, welche Blicke aus den sonst so traurigen Gesichtern einem dann entgegenstrahlen“, sagt Alois Kobler: „Wir sehen, dass diese Hilfe ankommt. Wir sind in den Regionen verwurzelt und wollen auch weiterhin für die schwer gebeutelten Menschen da sein. Wir dürfen sie nicht allein lassen, ihr Schicksal darf nicht in Vergessenheit geraten! Deshalb machen wir weiter und helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir wollen vorausgehen und auch Mutmacher für andere sein. Vielleicht ist ja die Weihnachtszeit auch Anstoß für weitere Unternehmen, diesen Weg mitzugehen.“


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