Digital Interior Day 2018 – powered by MÖBELMARKT
Brücke zwischen „neuer“ digitaler Welt und altbewährtem

Fotos: Digital Apartment, Steger, Yarom

Der Digital Interior Day 2018 am Dienstag, den 25. September, im Tanzbrunnen in Köln war „ein voller Erfolg“, wie Co-Veranstalter Pierre Haarfeld, Gründer und Geschäftsführer der Digital Apartment GmbH, zufrieden resümierte. Der MÖBELMARKT hat das Event als exklusiver Medienpartner begleitet und eine Veranstaltung erlebt, der es auf sympathische Art und Weise gelungen ist, eine Brücke zwischen „neuer“ digitaler Welt und bewährten – stationären – Konzepten zu schlagen.

Offiziell eröffnet wurde der DID 2018 bereits am Montagabend, den 24. September, mit dem „Captain’s Dinner“. Bevor es an das Buffet ging, richteten Haarfeld und Jan Filler, Bereichsleiter Category Möbel Otto, einige Worte an die Gäste. Danach ging es direkt los mit dem „Netzwerken“ – eines der Kernelemente des DID. Experten von verschiedenen Unternehmen standen den ganzen Abend für einen regen Austausch zu den verschiedensten Themen aus der Home & Living Branche zur Verfügung.

The Fat Smoker Syndrome – „Der Unwille blockiert“

Auf eine sehr unterhaltsame, aber gleichzeitig informative Art und Weise – die sich durch den gesamten Tag zog –, legte die Innovations-Konferenz am Dienstag direkt los. Erster Speaker auf der Bühne war Prof. Dr. Gunter Dueck, der sich in seinem Vortrag dem „Fat Smoker Syndrome“ widmete: „Das Problem ist verstanden, die Lösung ist bekannt, aber der Unwille blockiert." Besonders große, etablierte Unternehmen seien von mangelndem Innovationswillen betroffen. Für Prof. Dr. Dueck dagegen das Musterbeispiel in Sachen Kundenfreundlichkeit und Innovationskraft: Amazon.

Diesen Spielball nahmen später am Tag Thorsten Zwenzner, Head of Business Development Rehau AG, und Markus Winning, Director Furniture Systems and Strategic Marketing Rehau AG, als ein ebensolches großes, etabliertes Unternehmen auf und zeigten, dass Rehau sehr wohl Innovationswille besitze – Stichwort „Smart Materials".

Das Werkzeug der Zukunft

„Smart" ging es auch im Vortrag von Francesco Ferreri zu. Der Head of E-Development Otto ist davon überzeugt, dass „Erlebnisse im Interior-Bereich essentiell sind." Augmented Reality sei das Werkzeug der Zukunft – beziehungsweise wie bei Otto bereits Gegenwart. Ebenfalls bereits auszuprobieren gab es eine 360 Grad AR-Brille bei Janau. Der Möbelhersteller aus Armstorf bei München präsentierte sich neben moebel.de und einigen Start-ups, von denen Sie bald mehr auf moebelmarkt.de erfahren werden, rund um die Speaker-Bühne in der Experience Area.

Big Player der Zukunft?

Apropos Start-ups. Dreien von ihnen bot der DID 2018 die Chance, sich in fünfminütigen Pitches zu beweisen: Roomovo, flexible Wohnnöbelvermietung, Stylique, Online-Plattform für zeitgemäßen Einrichtungsbedarf, und Prodisfy, interaktiver Produktassistent. Die mit Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer Nobilia, Maik Schröder, Mitglied der Unternehmensleitung der Codecentric AG, Dick Spierenburg, Creative Director imm cologne, und Julia Haneke, Geschäftsführerin von Stocubo, hochkarätig besetzte Jury und das Publikum kürten am Ende Stylique zum Gewinner. Auch zu diesen jungen Unternehmen werden Sie bald mehr auf moebelmarkt.de erfahren. Wer sich jetzt schon informieren möchte, einfach hier klicken.

Wie man vom Start-up zum Grown-up wird, zeigten Stocubo, Sitzfeld und Bullenberg – alles vertikale Marken mit Direktvertrieb – in einem gemeinsamen Interview mit Pierre Haarfeld. Geholfen habe dabei das sogenannte Berliner Zimmer, in dem sich die drei mit vier anderen Unternehmen organisiert haben. Eines der vier anderen Unternehmen ist übrigens Anna von Mangoldt Farben – Pitch-Gewinnerin beim DID 2017.

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